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Keinen Preis gewonnen, aber gute Kontakte geknüpft

Kissenbrücker Youtuber Christopher Leps berichtet über seine Erfahrungen bei der Verleihung des Youlius Award

Christopher Leps mit seiner Teilnehmer-Urkunde.
Christopher Leps mit seiner Teilnehmer-Urkunde. Foto: privat

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17.02.2020

Kissenbrück/Bochum. Im November hatten wir den Kissenbrücker Youtuber Christopher Leps zu Gast in unserer Redaktion. Der Anlass war seine Nominierung für den Youlius Award (regionalHeute.de berichtete). Ende Januar fand nun die Verleihung statt. Wie er selbst berichtet, ging Christopher Leps dabei leer aus.


Bereits die Wochen vor dem Youlius-Award seien sehr turbulent, schreibt der Kissenbrücker. "Ich war überwältigt von dem großen Interesse der Medien. Meinen Mit-Nominierten erging es ähnlich. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, gab es eine Whatsapp-Gruppe mit den Veranstaltern, in der regelmäßig Zeitungsartikel und sogar teils Fernsehbeiträge geteilt wurden", berichtet Leps.

Die 500 Euro Preisgeld gingen an einen anderen Kanal


Während der Gala am 25. Januar habe er dann ziemlich lange aushalten müssen, da seine Kategorie "Tutorials & Wissen" die vorletzte gewesen sei. Dabei habe er sich von der Professionalität und Hingabe der Kanäle der anderen Kategorien aber auch von den Laudatoren überzeugen können. "Als dann meine Kategorie `Tutorials & Wissen´ endlich kam, wollte ich natürlich einfach nur noch meinen Namen hören. Schließlich gab es in diesem Jahr nicht nur den Award, sondern auch 500 Euro Preisgeld", erzählt Christopher Leps. Dieses hätte er in neues Equipment stecken können. Doch es fiel nicht der Name seines Kanals "Boundfox", stattdessen gewann ein Kanal der physikalische Experimente auf Youtube zeige. "Ich war aber keineswegs traurig, ich habe es wirklich jedem gegönnt in meiner Kategorie. Es waren alles wirklich tolle Kanäle", so das Fazit von Leps.

Auf der Aftershow-Party habe der Youtuber noch interessante Kontakte knüpfen können und mit dem ein oder anderen bereits Kooperationen ausgemacht. "Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass es eine richtig schöne Gala war", so das Fazit von Christopher Leps. Durch die vielen Journalisten, Kameras und sogar einen roten Teppich habe man sich wirklich wie auf einer Mini-Oscar-Verleihung gefühlt. Er werde es jedenfalls nächstes Jahr noch einmal versuchen, wenn er nicht über die Abogrenze von 10.000 Abonnenten falle.

Pläne für "Boundfox" in diesem Jahr


Für seinen Kanal habe er für dieses Jahr noch eine Menge interessanter Dinge geplant. Zum Beispiel möchte er Entwicklerstudios in Deutschland besuchen und das Ganze mit der Kamera begleiten. Dafür stehe er bereits mit einigen Studios in Kontakt. "Aber auch in der Spieleentwicklung tut sich dieses Jahr noch etwas mit meinem kleinen Team, denn bald veröffentlichen wir unser erstes Spiel welches weltweit für Android und Apple an den Markt geht", so Leps abschließend.


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