Wolfsburg

Kinderbeirat - Kinder bewerten Schulmittagessen


Kinderbeirat diskutiert über das Schulmittagessen. Foto: Stadt Wolfsburg
Kinderbeirat diskutiert über das Schulmittagessen. Foto: Stadt Wolfsburg

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02.03.2017

Wolfsburg. Das Thema „Schulmittagessen“ stand bei der aktuellsten Sitzung des Kinderbeirates der Stadt Wolfsburg ganz oben auf der Tagesordnung. Die Mitglieder des Kinderbeirates 2016/2017 hatten sich – wie auch der Kinderbeirat 2015/2016 – gewünscht, dieses Thema zu behandeln.


Mindestens einmal wöchentlich essen die Mitglieder des aktuellen Kinderbeirates in der Schule zu Mittag. Das unterstreicht die Relevanz des Themas für die Kinder. Das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Wolfsburg hat daher Vertreter des GB Schule und der Schulverpflegungs-GmbH der Stadt Wolfsburg zum Gespräch eingeladen.

Es folgte ein intensiver Austausch über die Qualität, Auswahl und Preisgestaltung des Schulmittagessens. Einige Kinder waren mit der Qualität des Schulmittagessens nicht ganz zufrieden. Die Vertreter des GB Schule und der Schulverpflegungs-GmbH versicherten daraufhin, sich des Themas anzunehmen. Darüber hinaus klärten sie die Mitglieder des Kinderbeirates auch über Anforderungen bei der Essensausgabe auf. So müssen beispielsweise die Temperaturen der Speisewagen laufend angepasst werden, um die Bildung von Keimen zu verhindern. Gleichzeitig muss darauf geachtet werden, dass der Garzustand der Lebensmittel nicht überschritten wird. Ein weiteres Thema war die Preisgestaltung für das Essen. Hier erläuterte der Vertreter der Schulverpflegungs-GmbH den Kindern, wie die aus Kindersicht teilweise sehr hoch wirkenden Preise zustande kommen. Neben den Anschaffungskosten fallen etwa auch noch Kosten für Personal, Betrieb und Verarbeitung an. Die Essensauswahl war im Gegensatz zum vergangenen Jahr kein so großes Thema mehr für die Kinder. Ein möglicher Grund dafür ist der seit vergangenem Oktober eingeführte „rollierende Speiseplan“. Gibt es in der ersten Woche am Montag ein Fleischgericht, dann wird dieses Gericht in der zweiten Woche am Dienstag angeboten. Kinder, die immer nur an einem bestimmten Wochentag in der Schule essen, erhalten dadurch eine größere Vielfalt beim Schulmittagessen.

„Die Einführung des rollierenden Speiseplans ist ein schönes Beispiel dafür, dass die Anregungen unseres Kinderbeirates ernst genommen und überprüft werden. Wir sind uns sicher, dass die Rückmeldungen der Kinder auch dieses Mal gern von den Kolleginnen und Kollegen aufgegriffen werden, um weitere Verbesserungen beim Schulmittagessen zu erzielen“, erklärt Katrin Binius, Kinderbeauftragte der Stadt Wolfsburg. Auch die Vertreter des GB Schule und der Schulverpflegungs-GmbH ziehen eine positive Bilanz und beteuern die Wichtigkeit des persönlichen Austauschs: „Wir bekommen viele wertvolle Hinweise von den Kindern, die für unsere Arbeit wichtig sind, oder erfahren über bestimmte Probleme und Sachverhalte, die uns in der Form noch nicht bekannt waren. Deshalb halten wir es für sehr wichtig, die Kinder zu Wort kommen zu lassen und gemeinsam zu überlegen, wie das Schulmittagessen im Sinne und zum Wohle der Kinder verbessert werden kann.“


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