Anzeige

Kinokritik: „Solo – A Star Wars Story“ – Der Weg eines Helden

25. Mai 2018
regionalHeute.de war wieder im Kino. Wir haben uns „Solo - A Star Wars Story“ angeschaut. Foto: C1 Cinema/Video und Podcast: Alexander Dontscheff
Braunschweig. Neues Futter für "Star Wars"-Fans. Wer schon immer wissen wollte, was Publikumsliebling Han Solo so getrieben hat, bevor er mit Luke Skywalker in den Kampf gegen das Imperium gezogen ist, kann sich auf das schlicht "Solo" betitelte Abenteuer freuen. regionalHeute.de hat sich den Film in 3D angeschaut und im Anschluss mit Kinogästen gesprochen.

Unter der Regie von Oscar-Preisträger Ron Howard kommt nach „Rogue One“ nun das zweite Spin-Off aus dem Star Wars-Universum. „Solo“ erzählt die Geschichte der beliebtesten Figur aus der Sternensaga: des jungen Schmugglers Han Solo ‒ bevor er zum Helden der Rebellion wurde. Harrison Fords Kult-Rolle wird dabei von Alden Ehrenreich gespielt. „Game of Thrones“-Star Emilia Clarke und Woody Harrelson sind ebenfalls mit von der Partie. Das als Space-Western angelegte Spin-Off markiert außerdem den Beginn der außergewöhnlichen Freundschaft des wohl ungewöhnlichsten Helden-Duos der Star-Wars-Saga zwischen Solo und und dem Wookie Chewbacca.

Inhalt:

„Solo“ entführt in die frühen Tage jenes Halunken, der sich waghalsig von einem Abenteuer in das nächste stürzt und dabei so einige Eskapaden in der kriminellen Unterwelt erlebt. Mit dem zwielichtigen Gangster Tobias Beckett (Woody Harrelson) geht er auf eine Mission für das Verbrechersyndikat Crimson Dawn. Zuvor trifft er auf seinen späteren Weggefährten und Co-Piloten Chewbacca und gerät mit dem berüchtigten Zocker Lando Calrissian (Donald Glover) aneinander. Von der mysteriösen Qi’Ra (Emilia Clarke), die Han Solo schon aus Jugendtagen kennt, die jetzt aber für Crimson Dawn arbeitet, ganz zu schweigen. Die Vergangenheit von Han Solo hält genug Stoff und offene Fragen parat, um die „Star Wars Anthology“ um einen neuen Film zu erweitern.

Trailer

Kritik

Das Star Wars-Universum wächst und wächst. Nur ein halbes Jahr nach „Die letzten Jedi“ ist das nächste weit über zwei Stunden lange Epos auf der Leinwand zu bewundern. Ob da irgendwann ein Übersättigungseffekt eintritt, können wohl nur die Fans durch ihren Kinobesuch (oder eben nicht) beantworten. „Solo“ für sich genommen ist jedenfalls ein rasantes Science Fiction Action Spektakel, welches trotz seiner Länge eigentlich nie langweilig wird. Die Star Wars Experten können sich an jeder Menge Anspielungen auf die Klassiker und Querverweise auf vorangegangene Filme erfreuen.

Nachteil eines Spin-Offs mit Prequel-Charakter ist in gewisser Weise natürlich der Fakt, dass man einige mögliche Entwicklungen ausschließen kann, will man nicht die Logik des Gesamtkomplexes „Star Wars“ auf den Kopf stellen. So ist die gesamte Handlung etwas vorhersehbar, wenn auch zum Ende einige nette Twists eingebaut wurden. Trotz der Länge des Films bleibt die Entwicklung der Charaktere etwas oberflächlich. Dennoch machen die sich entwickelnden Freundschaften Spaß. Auch darf man sich über den obligatorischen lustigen Roboter freuen – in diesem Fall eine „Emanze“ mit der Mission „Freiheit für die Roboter“.

Unter dem Strich ist „Solo – A Star Wars Story“ ein solider, unterhaltsamer Film, der auch genug Star Wars-Magie versprüht, um Fans der Ursprungs-Trilogie zu begeistern.

Weitere Stimmen der Zuschauer:

3,5 von 5 regionalHeute.de-Punkten

Kinopunkte, regionalHeute.de-Punkte, Bewertung, Kinokritik.

Medienpartner
Anzeigen
Anzeigen