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Kita am Herzogtore soll in Wilhelm-Raabe-Schule ziehen



Wolfenbüttel

Kita am Herzogtore soll in Wilhelm-Raabe-Schule ziehen

von Robert Braumann


Die Wilhelm-Raabe-Schule soll Übergangsquartier für die Kita am Herzogtore werden. Foto: Archiv
Die Wilhelm-Raabe-Schule soll Übergangsquartier für die Kita am Herzogtore werden. Foto: Archiv Foto: Anke Donner

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Wolfenbüttel. Der Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen stimmte stimmte am Freitag dem vorübergehenden Umzug der Kita Am Herzogtore in die Wilhelm-Raabe-Schule zu. Die Sanierungsarbeiten an der Schule sollen insgesamt rund eine Millionen betragen.



Zwar hat die Volksbank angekündigt, nicht vor Mai 2017 mit den Baumaßnahmen des neuen Verwaltungsgebäudes zu beginnen (regionalHeute.de berichtete), doch die Zeit für die Kita Am Herzogtore drängt. Denn auch ein späterer Baubeginn würde für die Kinder bedeuten, dass sie Lärm und Baustellengefahren ausgesetzt sind. Daher suchte die Stadt Wolfenbüttel nach einem Ausweich-Quartier für die Kinder. Dies soll in der Wilhelm Raabe-Schule entstehen.

Sanierung geplant


Insgesamt sollen laut Vorlage vorübergehend drei Krippengruppen im Souterrain des Haues III der Wilhelm-Raabe Schule untergebracht werden. Im Erdgeschoss sollen vorübergehend zwei Kitagruppen und zwei Hortgruppen untergebracht werden. Die dort derzeit untergebrachte Kita Geibelstraße soll für die Dauer der Unterbringung in das Haus II der Schule umziehen. Nach dem Auszug der Kita am Herzogtore sollen die jetzt zusätzlich geschaffenen Einrichtungen für die Erweiterung des Betreuungsangebots der Kita Geibelstraße zur Verfügung gestellt werden. Kurzfristig musste der Verwaltungsausschuss über einen Eilantrag entscheiden, 170.000 Euro waren nötig, um den Zeitplan einhalten zu können.

Landesschulbehörde war schon vor Ort


Die Verwaltung hatte diesbezüglich bereits Kontakt zur Niedersächsischen Landesschulbehörde, Referat Kindertagesstätten, aufgenommen, um eine entsprechende Betriebserlaubnis zu erwirken. Vor diesem Hintergrund fand am 6. September 2016 mit einem Vertreter der Landesschulbehörde ein Begehungstermin statt, in dem die Umsetzung der Maßnahmen zur rechtskonformen Ausgestaltung der Betreuungsangebote erörtert wurde. Es seien keine Einwände daraus entstanden.

Umzug im Frühjahr 2017


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Die Kinder sollen nicht während des Baus in der Kita Am Herzogtore betreit werden. Foto: Max Förster



Laut Verwaltungsvorlage sollen die Kinder der Kita Am Herzogtore schon im April 2017 in ihr neues Domizil einziehen. Vorausgesetzt, die Gremien und der Rat der Stadt stimmen dem Umzug und den damit verbundenen Kosten zu. Insgesamt würden so Kosten in Höhe von einer Million Euro entstehen. Dies können man aber als Investition in die Zukunft sehen, da die Räume in Zukunft weiter genutzt werden könnten, so die Verwaltung.

Warum das Ganze?


Sollte der Antrag in den Gremien Zustimmung finden, könnte der Betrieb der Kindertagesstätte am Herzogtore bis zur Errichtung des Neubaus an der Salzdahlumer Straße im Winter 2017 für einen vorübergehenden Zeitraum stattfinden. Zudem könnten durch die Sanierung und Herrichtung des Hauses III der Schule dauerhaft eine Kindertagesstätte und somit zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen werden, die den stadtweit steigenden Bedarf in den kommenden Jahren abdecken. Mit der Sanierung und Herrichtung des Hauses II, sowie der Ertüchtigung der Aula im Obergeschoss des Hauses III könnte der Schulbetrieb der Grundschule Wilhelm Raabe, die seit Schuljahresbeginn 2012/2013 einen Ganztagsbetrieb vorhält, qualitativ nachhaltig verbessert, heißt es in der Begründung. Abschließend muss der Rat der Stadt am 19.10.2016 zustimmen.

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