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Niedersachsen: FDP startet Kampagne für Verbesserungen in Kita-Gesetz



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"Kita-Gesetz darf so nicht durch den Landtag" - FDP fordert Verbesserungen

Um diese Verbesserungen zu erreichen, hat die FDP die Kampagne unter dem Motto "#GuterWurf für bessere Bildung" gestartet.

Björn Försterling, FDP-Landtagsabgeordneter aus Wolfenbüttel.
Björn Försterling, FDP-Landtagsabgeordneter aus Wolfenbüttel. Foto: regionalHeute.de

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Wolfenbüttel / Hannover. Die FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag startet eine Kampagne, um in der Novelle des Kita-Gesetzes Maßnahmen für mehr Qualität in der frühkindlichen Bildung zu verankern. Der bildungspolitische Sprecher der Liberalen im Landtag, Björn Försterling, erklärt: "Nach mehr als 25 Jahren ist eine Überarbeitung des Kita-Gesetzes dringend geboten. Die Proteste der Kita-Betreuerinnen und Betreuer im Land zeigen aber, wie wenig die Gesetzesnovelle den Erwartungen der Betroffenen entspricht." Hierüber berichtet die FDP-Landtagsfraktion und der Wolfenbütteler FDP-Landtagsabgeordnete Björn Försterling in einer Pressemitteilung.



"Es ist Zeit, dass wir auch in Niedersachsen endliche einen guten Wurf für beste Bildung wagen. Die Novelle des Kita-Gesetzes darf in dieser Form nicht durch den Landtag gehen", berichtet Försterling weiter. Unter dem Motto "#guterWurf für beste Bildung" wolle die FDP-Fraktion mit den Kitas in Niedersachsen in Kontakt treten. Die Kampagne der Liberalen enthalte die Forderungen für die frühkindliche Bildung in Form eines interaktiven Würfel-Bastelbogens. Försterling: "Es ist Zeit, dass es auch in Niedersachsen einen guten Wurf für beste Bildung gibt. Trotz dieses spielerischen Formats sind unsere Forderungen für die Zukunft der frühkindlichen Bildung essenziell: Wir wollen eine deutliche Steigerung der Betreuungsqualität erreichen, indem in den Kindergärten eine dritte Kraft eingeführt wird, die pädagogischen Kräfte mehr Zeit für Vorbereitung, Diagnostik und auch für Elterngespräche erhalten. Außerdem müssen Auszubildende in Niedersachsen endlich vergütet werden und für Eltern muss ein Anspruch auf einen inklusiven Kita-Platz bestehen, der genauso gut finanziert wird, wie ein heilpädagogischer Betreuungsplatz."

Auf die geplante Neuerung des niedersächsischen Kita-Gesetzes gibt es in Niedersachsen starken Widerstand von Betreuerinnen und Betreuern. Die FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag stellte am Dienstag im Landtag ihre Kampagne für eine Verbesserung des Kita-Gesetzes vor. Die Kampagnenmaterialien sowie alle Forderungen der Kampagne können hier nachgelesen werden.


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