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Kita Wiedelah - Erste Feuerwehr-Übung gut gemeistert

von Anke Donner


Der Kindergarten Wiedelah absolvierte am Donnerstag seine erste Feuerwehr-Übung. Fotos: Anke Donner Foto: Anke Donner

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13.10.2016

Wiedelah. Am frühen Donnerstagmorgen fand in der Kindertagesstätte Wiedelah die erste Feuer-Übung für die dortigen Kinder und ihre Erzieherinnen statt. Das Fazit: Sehr gut gemeistert und eine clevere Idee.


33 Kindergartenkinder und ihre Erzieherinnen mussten am Morgen ihr Gebäude verlassen. Denn in den Räumen der Kita wurde der Feueralarm ausgelöst. Nun hieß es: Alle Personen so schnell wie möglich aus dem Gebäude zu bringen. Das klappte laut Kindergartenleiterin Simone Härtel, Stadtbrandmeister Christian Hellmeier und Ortsbrandmeister Kai Wegener super. Schon allein deshalb, weil sich der Kindergarten eines kleinen, aber wirksamen Tricks bediente. Mittels einer Trillerpfeife, die in jedem Gruppenraum hängt, wird zusätzlich zum Rauchmeldealarm ein Signal gegeben. Hören die Kinder das Pfeifen, wissen sie, dass sie das Gebäude ruhig verlassen müssen. Ein einfacher, aber wirksamer Trick, der durchaus auch in anderen Kindergärten zur Anwendung kommen sollte, findet Hellmeier.

Früh übt sich



Die Kinder werden aus dem Gebäude zum Sammelpunkt gebracht. Vorweg: Ortsbrandmeister Kai Wegener. Foto: Anke Donner



Die Übung fand auf ausdrücklichen Wunsch des Kindergartens statt. Branderziehung sei auch hier ein wichtiges Thema, erklärte Simone Härtel. Zwar sollte man die Kinder nicht überfordern, ein gesundes Maß an Vorbereitung sei aber wichtig. Berührungsängste mit den Feuerwehrkräften hatten die Kinder keine. Denn von Besuchen in der Feuerwache, die in der Nachbarschaft liegt, kennen sie die Feuerwehrleute gut. Die Übung sei auf beiden Seiten gut verlaufen, resümierte der Stadtbrandmeister. Besonders lobte er die Reaktion des Seniorenheims gegenüber. Der Heimleiter hatte die Kinder und ihre Erzieherinnen vor dem Gebäude in der Kälte stehen sehen und sie spontan ins Haus gebeten. "So muss das sein", freute sich Christian Hellmeier.


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