Wolfenbüttel

"Klar sehen - nichts vernebeln!": Präventions-Parcours am THG


Foto: Privat

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28.01.2015


Wolfenbüttel. Wenn beim Treffen mit Freunden Rauchen oder Alkohol trinken dazugehört, ist es für Jugendliche schwer nicht mitzumachen, denn Tabak- und Alkoholkonsum gelten bei Teenagern heute oft als Ausdruck des Erwachsenseins. Auch müssen sich Kinder und Jugendliche immer früher mit diesem Thema auseinandersetzen, wobei Familie und Freunde heutzutage nicht in allen Fällen als Vorbilder dienen.

Um über die Wirkungen und Suchtpotenziale der legalen Drogen Tabak und Alkohol zu informieren, wurde deshalb bereits zum zweiten Mal der sogenannte KlarSicht-Mitmach-Parcours am Theodor-Heuss-Gymnasium durchgeführt. Das Programm der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stand unter dem Motto "Klar sehen – nichts vernebeln!" und richtete sich an alle 7. Klassen.


Was kann man bei Problemen mit Alkohol tun? Schülerinnen des 7. Jahrgangs entwickeln Lösungsmöglichkeiten.
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An fünf verschiedenen Stationen wurden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt, die die Jugendlichen dabei unterstützten, ihre eigene Haltung zu den genannten Drogen zu entwickeln. So ging es neben der Vermittlung von Hintergrundwissen über Drogen auch darum, die (falschen) Verheißungen der Werbung zu erkennen oder Lösungsmöglichkeiten für Problemsituationen zu entwickeln. Außerdem wurde mit speziellen Brillen ein alkoholisierter Zustand simuliert. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler auf recht eindrucksvolle Weise erfahren, wie schwierig schon die Bewältigung einfachster Bewegungsaufgaben unter Alkoholeinfluss ist.

Am Ende gaben die THG-Schüler ein klares Votum ab: Menschen, die es sich in ihrer Gruppe zutrauen nicht zu trinken und nicht zu rauchen, sind keinesfalls uncool.

Durch das Programm führten Monika Kniep von der Polizei Wolfenbüttel sowie Carsten Feilhaber und Birthe Zipp vom Lukas-Werk Wolfenbüttel. Sie erhielten Unterstützung von Manuela Glufke und Christian Bilges, den Organisatoren der Veranstaltung, sowie von Nadin Schumann, Rebecca Uecker, Lina Paul und Felix Materne aus dem 11. Jahrgang des THG.


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