Kommunen tauschen sich über "Trinity" aus

Die Region soll Vertretern zufolge auch weiterhin von der "Strahlkraft" Volkswagens profitieren.

Austausch über interkommunale Zusammenarbeit: Oberbürgermeister Dennis Weilmann (rechts) empfing Vertreter der umliegenden Landkreise Gifhorn und Helmstedt sowie von Volkswagen und der Wolfsburg AG
Austausch über interkommunale Zusammenarbeit: Oberbürgermeister Dennis Weilmann (rechts) empfing Vertreter der umliegenden Landkreise Gifhorn und Helmstedt sowie von Volkswagen und der Wolfsburg AG Foto: Stadt Wolfsburg

Wolfsburg. Der aktuelle Stand zum Thema "Trinity" und die Frage nach der Entwicklung von Gewerbe- und Industriegebieten standen im Mittelpunkt eines Treffens der Stadt Wolfsburg mit Vertretern der umliegenden Landkreise, von Volkswagen und der "Wolfsburg AG". Dabei ging es um die grundsätzliche Zusammenarbeit der drei Kommunen Wolfsburg, Gifhorn und Helmstedt und entsprechende gemeinsame Maßnahmen, etwa im Bereich Verkehrssteuerung, teilte die Stadt Wolfsburg am heutigen Freitag mit.


Besonderes Augenmerk habe auf dem Projekt "Trinity" von Volkswagen und dem nach wie vor möglichen Bau eines neuen Automobilwerks in Warmenau mit ihren Effekten auf die Region insgesamt gelegen, hieß es. Hier wollen die Stadt Wolfsburg und Volkswagen die umliegenden Landkreise auf dem Laufenden halten.

"Wir haben eine spürbare Geschlossenheit in der Region und einen engen Austausch zu dem Thema", sagte Oberbürgermeister Dennis Weilmann. "Die wirtschaftliche Entwicklung unserer Gewerbe- und Industriebetriebe ist für uns alle gemeinsam ein wichtiges Anliegen zur Sicherung von Arbeitsplätzen und der regionalen und kommunalen Wirtschaftsstandorte. Viele Projekte haben Auswirkungen über Stadt- und Landkreisgrenzen hinaus." Deshalb sei es wichtig, Hand in Hand zu agieren, so Weilmann. Das gelte natürlich besonders für das Projekt "Trinity".

Region soll von Strahlkraft Volkswagens profitiert haben


Gerhard Radek, Landrat von Helmstedt, ergänzte: "Es geht um eine große Zahl hochqualifizierter Arbeitsplätze und mit dem Trinity um ein Produkt, das einen Quantensprung in der Automobiltechnologie bedeutet." Die Region habe schon immer von der wirtschaftlichen Strahlkraft Volkswagens profitiert, so der Landrat. Gemeinsam müsse man sicherstellen, dass dies auch zukünftig so bleibe. "Die kontinuierliche Betrachtung und Optimierung der interkommunalen Infrastrukturen, auch und gerade in Hinblick auf die Ansiedlung weiterer Zuliefererbetriebe, die Lebensqualität der Einwohner und mit Blick auf die gesamte Wertschöpfungskette, ist hier zielführend", sagte Radek.

Tobias Heilmann, Landrat von Gifhorn, hält Volkswagen für einen wichtigen Stabilisator für die Wirtschaftsregion. "Ich habe immer gesagt, dass es oberste Priorität hat, dass Volkswagen auch weiter in unserer Region investiert." Die Kommunen rückten so noch enger zusammen, so Heilmann. "Auch in den Vorplanungen zum Verkehrskonzept hat sich schon gezeigt, dass auf den Landkreis Gifhorn und seine Kommunen an dieser Stelle Verlass ist."

Volkswagen spricht von vertrauensvollem Verhältnis


Jan Spies, Leiter der Fabrikplanung bei Volkswagen, sagte, man habe die Landkreise "vom ersten Tag an" in die Planungen zu einem möglichen Fabrikneubau in Warmenau eingebunden. "Da hat sich in den vergangenen Monaten ein vertrauensvolles Verhältnis entwickelt", so Spies. "Von daher war es uns ein wichtiges Anliegen, die Landräte und Samtgemeindebürgermeister transparent und aus erster Hand über die aktuellen Entwicklungen zu informieren", sagte er.


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