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Kopftuchverbot in Deutschland: Heid gibt Weidel Recht


Der AfD-Fraktionsvorsitzende Klaus-Dieter Heid ist der Überzeugung, dass ein Kopftuch für alle öffentlichen Räume verboten sein sollte. Foto: Privat
Der AfD-Fraktionsvorsitzende Klaus-Dieter Heid ist der Überzeugung, dass ein Kopftuch für alle öffentlichen Räume verboten sein sollte. Foto: Privat Foto: privat

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30.05.2017

Wolfenbüttel. AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel sprach sich vergangene Woche im Tagesspiegel für ein Kopftuchverbot in Deutschland aus. Für sie gehöre das Kopftuch aus der Öffentlichkeit und von der Straße verbannt. Klaus-Dieter Heid, AfD-Fraktionsvorsitzender in Wolfenbüttel, stimmt den Aussagen zu, sieht es aber gleichzeitig als unrealistisch an, ein baldiges Verbot zu fordern.


regionalHeute.de gibt die Stellungnahmevon Klaus-Dieter Heid ungekürzt und unkommentiert wieder:
Das Bundesverfassungsgericht hat mit Urteil vom 27.01.2015 das Kopftuchverbot sogar für Lehrkräfte und Erzieherinnen bei der Ausübung ihrer Arbeit gekippt. (BVerfG, 27.01.2015 - 1 BvR 471/10) Insofern kann zwar das Tragen eines Kopftuches als religiöses Symbol und als Symbol der Ungleichheit zwischen Mann und Frau, wie auch als Symbol der Unterdrückung von Frauen, aus unserer Sicht auf die Wunschliste unserer Forderungen gehören, aber es ist, stand Heute, unrealistisch, ein baldiges Verbot zu fordern.

Unabhängig hiervon fordern wir jedoch ein bundesweites Verbot von Tschador, Nikab und Burka, da diese ein negatives Weltbild der Frau präsentieren, das aus unserer Sicht unmöglich mit dem Weltbild einer freien, weltoffenen und selbstverständlich dem Mann gleichberechtigten Frau zu vereinbaren ist. Außerdem sind diese Bekleidungsstücke religiöse Instrumentarien, die der Unterdrückung der Frau Ausdruck verleihen.

Die AfD-Fraktion im Rat der Stadt Wolfenbüttel wünscht sich, dass jede Form religiöser Indoktrination, Zurschaustellung einer unserem christlichen Weltbild widersprechenden radikalislamistischen Präsentation zu unterbleiben hat und verboten werden sollte. Dies gilt insbesondere für alle öffentlichen Räume. Wem es denn gelüstet, in seinen eigenen vier Wänden vollverschleiert vorm Fernseher zu sitzen, soll in seiner Freiheit natürlich nicht eingeschränkt werden.

Frau Alice Weidel hat somit recht, angesichts des stetig wachsenden muslimischen Einflusses auf unsere Gesellschaft, den benannten Denkanstoß zu geben.


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