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Kulturabend der Wilhelm-Raabe-Schule



Wolfenbüttel

Kulturabend der Wilhelm-Raabe-Schule


Es wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Fotos: Wilhelm-Raabe-Schule
Es wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Fotos: Wilhelm-Raabe-Schule Foto: privat

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Wolfenbüttel. Alle Jahre wieder treffen sich in der letzten Woche vor den großen Ferien aufgeregte Schüler der dritten und vierten Jahrgangsstufe der Wilhelm-Raabe-Schule in der Landesmusikakademie. So auch in diesem Jahr, wie die Wilhelm-Raabe-Schule berichtet.



Bereits am Vormittag hatten sie eine letzte Stellprobe vor Ort absolviert – nun wollten sie dem Publikum die Ergebnisse ihrer Arbeit aus dem musisch-kulturellen Bereich präsentieren. Und so warteten Eltern, Großeltern und Geschwister gespannt auf die Darbietungen. Und sie alle sollten nicht enttäuscht werden.

Acht Kinder der Flöten-AG des vierten Jahrgangs eröffneten zunächst mit schwungvoll arrangierten Stücken die Veranstaltung. Unter Klavierbegleitung bewiesen sie eindrucksvoll, dass ein Blockflötenkonzert keineswegs altbacken oder langweilig sein muss. Man darf annehmen, dass bei diesen Schülern ein Interesse am Erlernen eines Instruments und an Orchestermusik nachhaltig geweckt wurde.


Aber auch dem aktuellen Geschmack von Schülern wurde entsprochen: Die Klasse 4c hatte sich entschieden, nach dem Stück „Déjá vu“ von Mike Singer vorzutragen und sich zu bewegen, was ihnen allen trotz des schwierig zu singenden Textes sichtlich Spaß machte.

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Sodann waren Taktgefühl und konzentriertes Zusammenspiel mit den „Klatschrhythmen“ von Schülern der Klasse 3c und die geballte „Trommelpower“ der Rhythmus-AG zu bewundern. Letztere „bearbeiteten“ große Gymnastikbälle synchron mit ihren Sticks und sorgten für eine schwungvolle Darbietung.

Der sehr lustige Sketch der Klasse 3a revitalisierte das allseits beliebte Dauerthema „Eltern und Hausaufgaben“. Spielfreude und Spaß besonders bei der Darstellung der Elternrolle ließen ahnen, wie sehr Geduld und Nerven aller Beteiligten alltäglich und beidseitig davon strapaziert werden.

Ein selbst verfasstes Singspiel „Hase und Igel“ der Klasse 4b knüpfte an die Besonderheit der musisch-kulturellen Bildung dieser Schule an: Nichts kam „vom Band“, die Schüler sangen und musizierten mit Flöten und Orffschen Instrumenten und überzeugten durch ihre temperamentvolle Darbietung.

Das ging so weiter mit dem alten und immer wieder neu belebten Gedicht „Dunkel war`s“. Die Klasse 3b trug den stark erweiterten Text über die verkehrte Welt auswendig und mit viel Sinn für Humor vor, sie erntete dafür viel Beifall. Und die AG „Stars unter`m Dach nahm mit kleinen Rollenspielen und einem „Aula-Rap“ das jahrelang andauernde Dilemma der unrenovierten, maroden Aula auf die Schippe – welche nun, im Zuge der Bauarbeiten für die neue Kita in der Wilhelm-Raabe-Schule in ganz neuem Glanz erstrahlt und gerade erst seit zwei Tagen wieder von der Schule genutzt werden kann.

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Alle drei dritten Klassen trugen den Song „Ein Hoch auf uns“ von Andreas Bourani vor und vermittelten damit Selbstbewusstsein, Gemeinschaftsgefühl und positives Denken – ein gut gewählter Text für den nun bevorstehenden Schulwechsel der Schüler des vierten Jahrgangs.

Zu guter Letzt wurde noch einmal getanzt: Die Klasse 4a hatte den Tanz „Jumpstyle“ eingeübt und begeisterte mit der Aktualität der Musik und der Darbietung vor Allem die jüngeren im Publikum.

Die Schulleiterin Heidi Brackmann kam sodann wieder zum wehmütigen Teil der alljährlichen Veranstaltung: Die Schüler des vierten Jahrgangs wurden verabschiedet. Durch eine kurze, Mut machende Ansprache und mit dem stimmungsvollen Liedvortrag „Wir sagen euch tschüss!“ ließen sie die vier Jahre Grundschulzeit Revue passieren, erinnerten sich an aufregende, schöne, lustige, anstrengende und auch mal traurige Momente und konnten sich vergegenwärtigen, wie viel sie in diesen vier Jahren gelernt haben. Neben den Grundkenntnissen im Lesen, Schreiben und der Mathematik sind es die Musik, das Darstellende Spiel, der Sport und die Kunst, welche entscheidend zur Persönlichkeitsbildung beitrugen – was an dieser Abend eindrucksvoll bewiesen hat.


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