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Kulturmarktplatz soll 8,6 Millionen Euro kosten



Goslar

Kulturmarktplatz soll 8,6 Millionen Euro kosten

von Alec Pein


Die Kostenschätzung für die Baumaßnahmen zur Entwicklung eines  Kulturmarktplatz in der ehemaligen Hauptschule belaufen sich mittlerweile auf insgesamt 8,6 Millionen Euro. Foto: Alec Pein
Die Kostenschätzung für die Baumaßnahmen zur Entwicklung eines Kulturmarktplatz in der ehemaligen Hauptschule belaufen sich mittlerweile auf insgesamt 8,6 Millionen Euro. Foto: Alec Pein

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Goslar. Seit Freitag ist die Vorlage der Verwaltung online einsehbar, die im Rahmen einer gemeinsamen Sondersitzung des Ausschusses für Kultur und Stadtgeschichte und des Betriebsausschusses Goslarer Gebäudemanagement am September behandelt werden soll. Darin wird ein Eigenanteil der Stadt für die Baumaßnahmen zur Entwicklung der ehemaligen Hauptschule an der Königstraße zu einem Kulturmarktplatz in Höhe von bis zu 4,6 Millionen Euro angegeben. Ein weit höherer Betrag als bisher angenommen wurde.

In dem Künftigen Kulturmarktplatz sollen, so heißt es in der Verwaltungsvorlage, Stadtarchiv, Hort und Stadtbibliothek Platz finden. Das Gebäude der Stadtbibliothek ist an die Eigentümer des Münzhotels verkauft, die Bibliothek selbst soll bis Ende 2017 ausgezogen sein. Das Projekt Kulturmarktplatz soll bis 2018 realisiert werden. Dafür bemüht sich die Stadt Goslar um eine Projektförderung durch den Bund in Höhe von vier Millionen Euro und rechnete dabei bisher mit einem Eigenanteil von 444.400 Euro. In der aktuellen Vorlage der Verwaltung ist dieser Eigenanteil auf "maximal 4.600.000 Euro" angewachsen. Erklärt wird, dass sich auf Grundlage der Planungen und Kostenschätzungen die Investitionskosten der Maßnahme auf insgesamt 8,6 Millionen Euro belaufen. Das Förderprogramm sehe eine 90-prozentige Förderung für Kommunen in einer Haushaltsnotlage vor, zu denen auch Goslar zähle. Die Förderung sei allerdings auf einen Höchstbetrag von vier Millionen Euro gedeckelt. Es bleibt also ein von der Stadt zu tragender 4,6 Millionen Euro übrig, die in den Jahren bis 2018 aufgebracht werden müssen.


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