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Kultusministerin Frauke Heiligenstadt besuchte Lebenshilfe-Kita


Jörn Domeier und Frauke Heiligenstadt waren am vergangenem Freitag in der Lebenshilfe-Kita zu Besuch. Foto: SPD Unterbezirk Helmstedt
Jörn Domeier und Frauke Heiligenstadt waren am vergangenem Freitag in der Lebenshilfe-Kita zu Besuch. Foto: SPD Unterbezirk Helmstedt

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03.10.2017

Helmstedt. Über hohen Besuch konnte sich am vergangenen Freitag der heilpädagogische Kindergarten der Lebenshilfe Helmstedt freuen. Die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt kam zu einem Fachgespräch über "Frühkindliche Bildung" in die integrativen Kindertagesstätte in der Walbecker Straße.



Bei der Besichtigung der Kita hätten der SPD-Unterbezirksvorsitzende und Landtagskandidat Jörn Domeier und die Ministerin wichtige Eindrücke sammeln, etwa von den Kindern der Spatzengruppe im heilpädagogischen Kindergarten, berichtet Jan Fricke, Pressesprecher des SPD Unterbezirks Helmstedt. In der Kita hätte die Politiker auch die 20 Jahre alte Kim Kubiska getroffen. Die Absolventin des freiwilligen sozialen Jahres wolle im Anschluss die Ausbildung zur Erzieherin beginnen. Für diesen Weg, Erzieher fehlen überall, habe sie anerkennenden Lob erhalten. „Wir brauchen mehr engagierte junge Menschen wie Kim Kubiska.“, stellte Domeier fest.

SPD-Pläne vorgestellt


In der Diskussion erläuterte Bernd Schauder, Geschäftsführer der Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel, dass die finanziellen Mittel des Landes schlichtweg nicht ausreichen würden. Das Land trage gut 55 Prozent der Betriebskosten für Krippen und 20 Prozent der Personalkosten bei Kindergärten. „Für die restlichen Kosten sind die Landkreise verantwortlich.“, so die Ministerin. Sie stellte dann auch gleich die Pläne der Sozialdemokraten vor: Die Kitas sollen kostenfrei angeboten werden, die Rot-Grüne-Landesregierung erhöhte bereits das Stellengerüst von 11200 auf 13500 und wolle noch deutlich mehr Fachkräfte qualifizieren. Außerdem soll das Schulgeld vom Land erstattet werden. Hierzu sagt Jörn Domeier: "Es ist doch verrückt, dass gerade diese so wichtigen Berufe ihre Ausbildung selbst finanzieren müssen".

Zum Ende präsentierte die Ministerin noch einige Fakten. So gebe es in Niedersachsen etwa 15000 Kindergarten- und 3500 Krippengruppen. Die Rot-Grüne Landesregierung unter Ministerpräsident Stephan Weil stelle dafür rund eine Milliarde Euro zur Verfügung.


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