Sie sind hier: Region >

Kundgebungen in derBraunschweiger Innenstadt: Teilnehmer greifen Polizei an



Braunschweig

Kundgebungen in der Innenstadt: Teilnehmer greifen Polizei an

Die von ver.di durchgeführte Versammlung verlief ruhig. Anders war es bei der zweiten Kundgebung - hier gab es sogar einen verletzten Polizisten.

Symbolfoto
Symbolfoto Foto: Archiv/regionalHeute.de

WhatsApp
facebook
Twitter
LinkedIn
E-Mail

Braunschweig. Neben Salzgitter und Wolfsburg, fand am heutigen Montagabend auch in Braunschweig ein "Montagsspaziergang" statt. Außerdem hatte auch ver.di zu einer Kundgebung aufgerufen. Wie die Polizei berichtet, nahmen etwa 700 Personen an den beiden Kundgebungen statt. Dabei kam es auch zu Angriffen auf die Polizisten.



Lesen Sie auch: Polizei erklärt nicht angemeldeten Montagsspaziergang zur Versammlung


In der Braunschweiger Innenstadt fanden zwei Versammlungen statt: Die Gewerkschaft ver.di hatte einen Aufzug angemeldet, der "Montagsspaziergang" führte ebenfalls einen Aufzug durch. Die Polizei begleitete am Montagabend ab 18.15 Uhr zwei Versammlungen. Ver.di
begann mit einer Auftaktkundgebung an der Straße Kleine Burg und führte einen Aufzug mit etwa 150 durch die Fußgängerzone bis zum Schlossplatz durch. Hier kam es zu keinen Zwischenfällen.



Montagsspaziergang eskaliert


Zeitgleich sammelten sich bis zu 550 Personen ebenfalls in der Fußgängerzone. Die Polizei deklarierte die Menschenmenge am Ringerbrunnen als Versammlung. Ein Versammlungsleiter gab sich trotz mehrmaliger Aufforderung nicht zu erkennen. Aus dieser Versammlung heraus kam es zu Straftaten, die die Polizei konsequent verfolgte. Im Bereich Meinhardshof wurden Polizeibeamte körperlich angegangen. Es wurden zwei Tatverdächtige gestellt. Ein Polizeibeamter wurde in dieser Situation verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Vereinzelt kam es zum Abbrand von Pyrotechnik.

Lesen Sie auch: Montagsspaziergang in Salzgitter verlief friedlich


Rund um die Innenstadt kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei leitete Strafverfahren wegen Landfriedensbruch, Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ein.


zum Newsfeed