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Kuschelteddy erwerben – Vorurteile ablegen


Der Solidaritätsteddy 2016. Foto: Braunschweiger Aids-Hilfe e.V.
Der Solidaritätsteddy 2016. Foto: Braunschweiger Aids-Hilfe e.V. Foto: Braunschweiger Aids-Hilfe e.V.

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30.11.2016

Salzgitter. Teddybären sollen am Samstag, 3. Dezember, 10 Uhr bis 14 Uhr, am gemeinsamen Aktionsstand der Aids-Hilfe Braunschweig und dem Gesundheitsamt der Stadt Salzgitter im City-Carree auf die Kampagne zum diesjährigen Welt-Aids-Tag aufmerksam machen, so die Stadt Salzgitter.


Die Plüschteddys können gegen eine Spende von sechs Euro zugunsten der Aids-Hilfe erworben werden. Unter dem Motto „Mit HIV kann man heute leben – mit Diskriminierung nicht“ führe die Aktion 2016 vor Augen, wie HIV-positive Menschen Vorurteile und Diskriminierung aufgrund ihrer HIV-Infektion erleben. Die Kampagne thematisiere unbegründete Ängste vor einer HIV-Übertragung im Alltag. Mit Informationen wollen die Akteure Respekt und Normalität im Umgang mit HIV-positiven Menschen fördern. Die Spenden aus der Aktion seien für die Aids-Hilfe wichtig, um Infizierte und Angehörigen zu unterstützen, um weiter über HIV und AIDS informieren zu können und Präventionsarbeit zu leisten. Persönlichkeiten aus Politik und Verwaltung unterstützen diese Aktion und werden am Aktions-Stand sein. Unterstützer der Aktion konnten an einem eigenen Informations- und Verkaufsstand des Gesundheitsamtes der Stadt Salzgitter im Rathaus in Salzgitter-Lebenstedt bereits Teddys gegen eine Spende erwerben. Schülerinnen und Schüler im Gymnasium am Fredenberg, der Dr.-Klaus-Schmidt-Hauptschule und der Emil-Langen-Realschule werden mit selbst organisierten Aktionen ebenfalls einen Beitrag zum Welt-Aids-Tag leisten. Die Kampagne „Bärenstark für die AIDS-Hilfe“ sei zu einer großen Spendenaktion zum Welt-AIDS-Tag geworden. Die durch den Verkauf der in einer streng limitierten Auflage hergestellten Solidaritätsbärchen erzielten Erlöse kommen vollständig der AIDS-Hilfe zugute. Seit dem Jahr 2015 suche die AIDS-Hilfe in der Region Unternehmen als Partner, die HIV-Infizierte als gleichberechtigte Erwerbstätige beschäftigen und für einen vorurteilsfreien Umgang mit ihnen eintreten. Schirmherr dieser Kampagne unter dem Motto „Positiv eingestellt“ ist der Niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies.


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