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Land will Zoos und Tierparks retten: 20 Millionen Euro stehen bereit

In Einzelfällen hilft das Land mit bis zu 800.000 Euro pro Einrichtung.

Auch der Braunschweiger Zoo musste mehrere Monate schließen. Archivbild
Auch der Braunschweiger Zoo musste mehrere Monate schließen. Archivbild Foto: regionalHeute.de

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10.09.2020

Hannover. Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hat am Mittwoch die Richtlinie zur Unterstützung der durch die COVID-19-Pandemie in Not geratenen Zoologischen Gärten, Tiergärten und Wildgehege veröffentlicht. Insgesamt 20 Millionen Euro stehen bereit. Die Hilfen können ab nächster Woche bei der NBank beantragt werden. Mit dem Geld sollen Einnahmeausfälle der rund 31 niedersächsischen Zoos und Tierparks infolge der Corona-Krise abgemildert werden. In Einzelfällen hilft das Land mit bis zu 800.000 Euro pro Einrichtung. Das teilt die Landesregierung in einer Pressemitteilung mit.



Die Corona-Krise habe auch Zoos und Tierparks hart getroffen. Die Phase des „Lockdown" und damit des Schließens der Einrichtungen von März bis Mai sei genau in die Zeit gefallen, in der normalerweise der Großteil der Einnahmen des Jahres erzielt und finanzielle Reserven für die Wintermonate erwirtschaftet würden. Das sei in diesem Jahr nicht möglich gewesen. Zudem seien Besucherinnen und Besucher auch nach der Wiedereröffnung aufgrund der allgemein geltenden Abstandsregeln teilweise nur begrenzt zum Eintritt zugelassen worden.

"Ein wichtiger Anlaufpunkt für Familien"


Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Zoos und Tierparks gehören zur Heimat und sind oft seit Generationen ein wichtiger Anlaufpunkt für Familien aller sozialen Schichten und jeden Alters. Sie sind Bildungsstätte und unterstützen Artenschutz-Vorhaben. Wenn Zoos und Tierparks aufgeben müssen, ist das immer ein großer Verlust."

Die Richtlinie zur Unterstützung der durch die COVID-19-Pandemie in Not geratenen Zoologischen Gärten, Tiergärten und Wildgehege ist Teil des im Juli beschlossenen Konjunkturprogramms für Niedersachsen.


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