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Landkreis Gifhorn sagt Schuleingangsuntersuchungen ab



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Landkreis Gifhorn sagt Schuleingangsuntersuchungen ab

Die Eltern der Kinder, die jetzt für die Schuleingangsuntersuchungen vorgesehen gewesen wären, werden gebeten, sich bei Rückfragen an die jeweilige Leitung ihrer Grundschule zu wenden.

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Symbolbild Foto: pixabay

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Gifhorn. Der Landkreis Gifhorn führt in diesem Jahr über seinen kinder- und jugendärztlichen Dienst keine Schuleingangsuntersuchungen durch. Grund dafür ist die anhaltende Corona- Pandemie.



Landrat Dr. Andreas Ebel bedauere diese Entscheidung, heißt es aus der Kreisverwaltung. „Es ist uns grundsätzlich sehr wichtig, die künftigen Schulkinder vorab zu untersuchen. Deswegen haben wir so lange wie möglich an unserem Konzept festgehalten, mussten den Start aber aufgrund der Corona- Entwicklung immer wieder verschieben. Leider lässt es die aktuelle Lage nicht zu, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsamt neben der Bekämpfung der Corona- Pandemie auch die Schuleingangsuntersuchungen durchführen.“
Insofern sagt die Kreisverwaltung in diesem Jahr alle Untersuchungen ab.

Auch Gesundheitsdezernent Rolf Amelsberg betont, dass ihm die Absage nicht leichtgefallen sei: „Im vergangenen Jahr hatten wir den Vorteil, dass schon im Herbst mit den Untersuchungen begonnen wurde und wir so während der ersten Welle die Untersuchungen fortführen konnten. In diesem Jahr stellt sich die Situation aber weitaus schwieriger dar, weil deutlich mehr Kinder in einem viel kürzeren Zeitraum untersucht werden müssten. Deshalb sehe auch ich zu einer Absage keine Alternative.“

Die Eltern der Kinder, die jetzt für die Schuleingangsuntersuchungen vorgesehen gewesen wären, werden gebeten, sich bei Rückfragen an die jeweilige Leitung ihrer Grundschule zu wenden. Die Schulleitungen wurden vorab durch die Kreisverwaltung informiert.


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