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Gifhorn: Landkreis investiert 42,5 Millionen Euro in Projekte



Gifhorn

Landkreis investiert 42,5 Millionen Euro in Projekte

Die finanzielle Situation ist angespannt. Dennoch wird auch 2022 in zahlreiche Projekte im Landkreis investiert.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Axel Otto

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Gifhorn. Die finanzielle Situation der kreisangehörigen Gemeinden und auch des Landkreises ist weiterhin von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Dennoch wird auch 2022 in zahlreiche Projekte im Landkreis investiert. Die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan 2022 wurden nun im Kreistag beschlossen, wie aus einer Pressemitteilung des Landkreises hervorgeht. Insgesamt werden 42,5 Millionen Euro investiert.



Trotz einer angespannten Haushaltslage werde der Landkreis Gifhorn im Rahmen des Investitionsprogramms im Jahr 2022 weiter in Projekte investieren. Dazu zählen unter anderem der Ausbau der Breitbandversorgung (22,5 Millionen Euro), die Ausstattung der Schulen (0,9 Millionen Euro) und Baumaßnahmen an Schulen und Verwaltungsgebäuden (6,9 Millionen Euro, zu welcher der Neubau der Förderschule Geistige Entwicklung, des Kompetenzzentrums BBS I und der 2. Sporthalle am Gymnasium Hankensbüttel gehören. Auch für den Straßen- und Radwegebau, einschließlich der Ausstattung der Kreisstraßenmeistereien (8,3 Millionen Euro), sowie für die Errichtung des Wertstoffhofs in Ausbüttel und der Recyclingstation in Wesendorf (3,9 Millionen Euro) werde Geld in die Hand genommen.

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Der Ergebnishaushalt weist für den Zeitraum 2022 bis 2025 dadurch ein Defizit von insgesamt rund 22 Millionen Euro aus. Dieses Defizit solle durch eine Entnahme von rund 50 Prozent der Überschussrücklagen aus Vorjahren gedeckt werden. Zusammen mit dem voraussichtlichen Defizit des Jahres 2021 werden dann rund 26 Millionen Euro aus den Überschussrücklagen entnommen. Hintergrund dafür ist, dass der Kreistag in seiner Sitzung im Dezember 2020 ein Entlastungspaket für die Städte, Samtgemeinden und Gemeinden für den Zeitraum 2021 bis 2024 in Höhe von insgesamt 23 Millionen Euro beschlossen und eine entsprechende Kreisumlagesenkung im Haushaltsplan 2021 verankert hatte. Auch für den Haushaltsplanentwurf des Jahres 2022 wurde dieses Entlastungspaket zugrunde gelegt, das nun noch übertroffen wird.


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