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Landkreis investiert in Barrierefreiheit: Neue Rampe für Schulen


Eine neue Rampe soll die Schulgebäude „rollstuhlgerecht“  erschließen. Symbolfoto: Sina Rühland
Eine neue Rampe soll die Schulgebäude „rollstuhlgerecht“ erschließen. Symbolfoto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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14.02.2018

Clausthal-Zellerfeld. Noch im laufenden Jahr – so sehen es die Pläne der Goslarer Kreisverwaltung vor – soll der barrierefreie Zugang in die Gebäude der Haupt- und Realschule sowie des Robert-Koch Gymnasiums geschaffen werden. Damit werden die Möglichkeiten zur inklusiven Beschulung nachhaltig verbessert. Dies gab die Pressestelle des Landkreises heute bekannt.



Die Baumaßnahme sehe vor, die Gebäude auf dem gemeinsamen Schulgrundstück über eine Verbindungsrampe „rollstuhlgerecht“ zu erschließen. Auch Besucher der Kreisvolkshochschule sollenvon diesem Vorhaben profitieren, denn auch die Räume im Gebäude der ehemaligen Georg-Diederichs Schule würden künftig stufenfrei erreichbar sein, berichtet KreispressesprecherMaximilian Strache in einer Pressemitteilung. Mit dieser Lösung trage der Landkreis nicht nur den topographischen Gegebenheiten (Höhenunterschied) vor Ort Rechnung, sondern habe auch eine Variante erarbeitet, die im Vergleich zum alternativen Bau eines Aufzuges deutlich Kosten einspart.


So sollen die Rampen verlaufen. Foto-/Grafik: Landkreis Goslar Foto:


Bäume müssen weichen


Der geplante Verlauf der Rampe erfordere jedoch umfangreiche Fällarbeiten auf dem überwiegend mit Fichten bewachsenen Teil des Schulgrundstückes. In enger Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises seibereits eine artenschutzrechtliche Überprüfung durchgeführt worden. Die Ergebnisse des Gutachters liefern keine Erkenntnisse, die dem Vorhaben entgegenstehen. Aufgrund der in den vergangenen Jahren verstärkt aufgetretenen Sturmschäden sollen auch die parallel zum vorgesehenen Rampenverlauf stehenden Bäume gefällt werden. Dies diene vor allem auch dem Schutz der Schüler, da einzelne Bäume beziehungsweise Baumgruppen als besonders sturmanfällig eingestuft werden müssen. Bei den zu fällenden Bäumen handele es sich um Rotfichten. Diese Baumart seials nicht standortgerecht und standorttypisch eingeordnet.

Die Baumfällungen werden noch vor der einsetzenden Setz- und Brutzeit bis Mitte März vorgenommen. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich nach Informationen des Landkreises voraussichtlich auf rund 250.000 Euro.


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