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Landtagswahl: Zahl der Briefwahlanträge auf neuem Rekordhoch



Braunschweig

Landtagswahl: Zahl der Briefwahlanträge auf neuem Rekordhoch


Die Stadt Braunschweig zieht Bilanz zur Briefwahl. Symbolfoto: Nick Wenkel
Die Stadt Braunschweig zieht Bilanz zur Briefwahl. Symbolfoto: Nick Wenkel Foto: Nick Wenkel

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Braunschweig. Die Nachfrage bei der Landtagswahl per Briefwahl zu wählen ist enorm hoch. Bis Samstag, 7. Oktober, also acht Tage vor der Wahl, haben bereits von 29.770 Wahlberechtigten Briefwahlunterlagen beantragt (2013: 17.394). Das Interesse an der Briefwahl ist viel höher als bei der Landtagswahl 2013. Damals gab es insgesamt 20.751 Briefwahlanträge.



Mit dem hohen Andrang in der Briefwahlzentrale am Montag, 9. Oktober dürfte die Anzahl von 30.000 Briefwahlanträgen überschritten worden sein. Das entspricht rund 50 Prozent mehr Briefwahlanträgen als im Jahr 2013.

Eine steigende Zahl an Briefwählern allein ist noch kein Indiz für eine höhere Wahlbeteiligung, wie Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit deutlich machen.


Die vergangenen Wahlen in der Übersicht:

  • Bei der Kommunalwahl 2011 gab es 18 Prozent mehr Briefwahlanträge als bei der Kommunalwahl 2006, letztendlich aber nur eine um 0,1 Prozentpunkte erhöhte Wahlbeteiligung – von 49,3 Prozent auf 49,4 Prozent.

  • Bei der Bundestagswahl 2013 gab es 16 Prozent mehr Briefwahlanträge als bei der Bundestagswahl 2009, aber nur 0,5 Prozentpunkte mehr Wahlbeteiligung von 73,7 Prozent auf 74,2 Prozent.

  • Bei der Bundestagswahl 2017 gab es mit insgesamt 46.202 Briefwahlanträgen noch einmal rund 21 Prozent mehr Briefwahlanträge als bei der Bundestagswahl 2013, aber nur 2,7 Prozentpunkte mehr Wahlbeteiligung von 74,2 Prozent auf 76,9 Prozent. In 2017 war die Zahl der Wahlberechtigten um 1.758 niedriger als zur Bundestagswahl 2013. Die Zahl der Urnenwähler lag 2017 jedoch um 3.234 unter der bei der Bundestagswahl 2013.


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