Laschet sieht Trump als potenziellen Regime-Stürzer im Iran

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, Armin Laschet (CDU), traut US-Präsident Donald Trump zu, das iranische Regime zu stürzen.

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Armin Laschet (Archiv)
Armin Laschet (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

Berlin. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, Armin Laschet (CDU), traut US-Präsident Donald Trump zu, das iranische Regime zu stürzen. "Es kann nur er machen", sagte Laschet in der ntv-Sendung "Pinar Atalay". Grundsätzlich sei er kein Freund von Regime-Change von außen, diesmal komme es aber von den Menschen im Land. "Ob da nicht der letzte Stoß auch von außen helfen kann, würde ich nicht bestreiten. Ich traue Trump zu, diesen Stoß zu machen."


Im Iran selbst gibt es Laschet zufolge keine Person, die das Regime stoppen könnte: "Die Schwierigkeit dieser Oppositionsbewegung ist, dass sie keine Figur aus dem Land hat. Weil, wenn es die gäbe, wäre sie wahrscheinlich längst inhaftiert oder umgebracht worden", so Laschet. Die Frage sei, ob das System stürzen werde. Aber wenn "die Mullahs stürzen, wäre die Welt eine andere - eine bessere."

Die iranische Revolutionsgarde sollte Laschet zufolge "auf die Antiterrorliste" der EU gesetzt werden. "Damit sind die Finanzströme unterbrochen und den Eliten muss man mindestens genauso begegnen", so der CDU-Außenpolitiker.

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