Wolfenbüttel

Lateinwettbewerb: (K)eine Odyssee für die Schüler des THG?


Die Sieger des Latein-Wettbewerbes präsentieren gemeinsam mit ihren Lateinlehrern Daniel Teevs und Jan-David Gendek sowie Schulleiter Jürgen Siebert ihre Trojanischen Pferde. Foto: Schule
Die Sieger des Latein-Wettbewerbes präsentieren gemeinsam mit ihren Lateinlehrern Daniel Teevs und Jan-David Gendek sowie Schulleiter Jürgen Siebert ihre Trojanischen Pferde. Foto: Schule

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17.06.2017

Wolfenbüttel. Stand der diesjährige Lateinwettbewerb „Certamen Theodorianum“ am Theodor-Heuss-Gymnasium ganz unter dem Zeichen einer Odyssee – einer Irrfahrt? Inhaltlich war dem sicherlich so, denn die Schüler des 6., 7. und 9. Jahrgangs mussten sich auf die Spuren des antiken Helden Odysseus begeben, der für seine Irrfahrten und die dabei erlebten Abenteuer bekannt ist.


Besonders berühmt allerdings ist seine List im vorausgegangenen trojanischen Krieg, bei der er ein hölzernes Pferd bauen ließ. Die darin versteckten Soldaten sollen laut dem Dichter Homer den Griechen den Sieg über Troja beschert haben. Nicht umsonst nutzten viele Schülerinnen und Schüler die Kreativaufgabe des diesjährigen Lateinwettbewerbs, um Trojanische Pferde aus den verschiedensten Materialien herzustellen. Aber auch Werke zum einäugigen Riesen Polyphem, gegen den Odysseus während seiner Irrfahrten kämpfen musste, waren zu bewundern. Neben den hervorragenden Basteleien durften auch inhaltliche Aufgaben und ein je nach Jahrgangsstufe aufwendigeres Übersetzungstraining nicht fehlen.

Urkunden und Kinogutscheine


Bei den daraus zusammengestellten Mappen und der Kreativaufgabe konnte schlussendlich im 6. Jahrgang Angelia Breuer am eindrucksvollsten überzeugen. Im 8. Jahrgang gewann Luisa Dzaebel an der Seite ihres hölzernen Trojanischen Pferdes. Und im 9. Jahrgang hatte Jaqueline Rupprecht am Ende die Nase vorn. Sie wurden von den Lateinlehrern Jan-David Gendek und Daniel Teevs mit Urkunden sowie Kinogutscheinen belohnt. Die übrigen Schülerinnen und Schüler erhielten für ihr Engagement und ihre ebenfalls tollen Ergebnisse Trostpreise. Die Fachgruppe Latein bedankt sich an dieser Stelle beim Eltern- und Freundeskreis des Theodor-Heuss-Gymnasiums, der die Preise gestiftet hat.

Es blieb für die Lehrkräfte und auch für den Schulleiter Jürgen Siebert die Erkenntnis zurück, dass die Schülerinnen und Schüler beim diesjährigen Certamen Theodorianum zwar Irrfahrten- und Wege dargestellt, jedoch keine angetreten haben. Vielmehr zeugen ihre hervorragenden Leistungen für die stetige Beliebtheit des Faches Latein am THG.


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