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"Lebensspuren eines Kriegskindes" - Ein Zeitzeuge erinnert sich



Salzgitter

"Lebensspuren eines Kriegskindes" - Ein Zeitzeuge erinnert sich


Symbolfoto: Sina Rühland
Symbolfoto: Sina Rühland

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Salzgitter. Karl-Heinz Ganghof stellt am morgigen Mittwoch um 15 Uhr im Gemeindehaus Barum sein Buch "Laband-Gleiwitz: Lebensspuren eines Kriegskindes" vor, in dem es um seine Erinnerungen und Erlebnisse als Kind zur Zeit des Nationalsozialismus geht.



Der 1939 in Laband-Gleiwitz, in Schlesien im heutigen Polen, geborene Karl-Heinz Ganghof stellte sein Buch bereits im Bürgerverein Drütte und der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus vor. Morgen um 15 Uhr wird er es bei der evangelischen Frauenhilfe im Gemeindehaus Barum präsentieren.

Ganghof erlebte als kleiner Junge den Einmarsch der russischen Armee 1945 und den Tod seines kleinen Bruders Jürgen. Hungersnot, Gewalt und Angst beherrschten seine Kindheit. Seit 1946 lebt Ganghof in Gebhardshagen und hat sich in der Stadt Salzgitter unter anderem als Stadtoberamtsrat und als Mitglied des Rats engagiert.

Das Buch des Zeitzeugen soll aufrütteln und als mahnendes Beispiel aus der Zeit für jüngere Generationen stehen.


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