Wolfenbüttel

Lies macht sich ein Bild vom Stand der Arbeiten am Bahnhof


Wirtschaftsminister Olaf Lies machte sich ein BIld von den Arbeiten am Bahnhof Börßum. Foto: SPD

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05.08.2016




Wolfenbüttel/Börßum. Der letzte Besuch von Olaf Lies am Börßumer Bahnhof liegt nunmehr dreieinhalb Jahre zurück, seitdem hat sich einiges verändert. Das 1858 erbaute historische Bahnhofsgebäude wird aktuell saniert, um hier vor allem die Samtgemeindeverwaltung unterzubringen, die mit 800m² den größten Gesamtflächenanteil erworben hat. Auch wird der Bahnsteig umgestaltet, um eine Barrierefreiheit herzustellen und den Bahnhaltepunkt in seiner Attraktivität zu steigern.

Um sich ein Bild der Situation machen zu können, lud der SPD-Landtagsabgeordnete Marcus Bosse seinen Landtagskollegen und Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies erneut ein (regionalHeute.de berichtete)  Mit dabei waren SPD-Kandidaten für die kommende Wahl am 11.September, die das Projekt des Börßumer Bahnhofes in diversen Funktionen bereits seit Jahren begleiten. „Die Realisierung dieser Maßnahme ist nur durch das gute Zusammenspiel von Gemeinde, Samtgemeinde, Landkreis, ZGB, Bahn und Land möglich gewesen“, so Bosse. „Das gemeinsame Ziel ist es, den Bahnhof in Börßum mit Leben zu füllen und hier vor Ort eine Mobilitätszentrale zu schaffen, die eine echte Alternative zur bisherigen Fahrt mit dem Auto darstellt.“ Das Land Niedersachsen stellt dafür satte 4,2 Millionen Euro für die Umgestaltung des Bahnsteiges zur Verfügung. Die Sanierung des Bahnhofsgebäudes wird am Ende etwa 3,2 Millionen Euro betragen, wovon der Landkreis 300.000 Euro übernimmt.

Damit der Börßumer Bahnhof nach Abschluss der Baumaßnahmen auch in Zukunft eine hohe Attraktivität für die zu erwartenden steigenden Pendlerzahlen bieten kann, ist ein Gleiszugang aus westlicher Richtung geplant. Hierfür wäre allerdings eine ca. 600.000 Euro teure Untertunnelung notwendig, für die sich die Samtgemeinde nun Unterstützung des Landes erhofft. Bosse: „Hier wird es in naher Zukunft weitere Gespräch in Hannover geben. Ich bin optimistisch, dass eine gemeinsame Lösung gefunden werden kann.“


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