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Linke in Salzgitter will mehr Lehrerinnen an Schulen



Salzgitter

Linke in Salzgitter will mehr Lehrerinnen an Schulen

von Anke Donner


Die Ratsfraktion der Linken in Salzgitter beklagt, dass es zu wenig Lehrerinnen an den Schulen gibt. Foto: Alexander Panknin
Die Ratsfraktion der Linken in Salzgitter beklagt, dass es zu wenig Lehrerinnen an den Schulen gibt. Foto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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Salzgitter. Auf Anfrage der Fraktion DIE LINKE hat die Stadtverwaltung die Situation der Unterrichtsversorgung an den Schulen in Salzgitter bekannt gegeben. Das Ergebnis veranlasst die Linken, mehr Lehrerinnen an Salzgitters Schulen zu fordern.



Die nun vorgestellten Daten stammen von der Landesschulbehörde. So teilen die Linken mit, dass die Unterrichtsversorgung durchschnittlich 93 Prozent beträgt. Diese reiche von 86 Prozent bei den Hauptschulen bis 98 Prozent bei den Gymnasien, die Förderschulen hätten sogar nur 70 Prozent der nötigen Lehrerinnenstellen besetzt. Insgesamt würden 47 Lehrerinnen in Salzgitter fehlen. Besonders dramatisch sei die Situation bei den Schulleitungen; es sind zurzeit sieben Stellen nicht besetzt. Zum nächsten Schuljahr kommen weitere fünf dazu.

Der große Mangel an Lehrerinnen in Salzgitter zeige sich deutlich daran, dass sogar 13 Lehrerinnen von außerhalb an Salzgitteraner Schulen abgeordnet sind. Den größten Bedarf hätten aber die Grundschulen. „Seit Jahren wächst die Belastung der Lehrerinnen und Lehrer insbesondere an den Schulen in Salzgitter. Die Aufgaben und die Probleme angesichts der Integration von aufwendiger beschulbaren Kindern und der Inklusion von förderbedürftigen Kindern haben zugenommen“, erklärt dazu der Fraktionsvorsitzende der Linken Hermann Fleischer. „Die Landesregierung muss dringend etwas dafür tun, dass das Lehramtsstudium attraktiver wird. Nur dadurch kann der Lehrermangel behoben werden. Wir brauchen mehr ausgebildete Lehrer, um die Unterrichtsversorgung zu verbessern, um mehr Sprachlernklassen anbieten zu können und um in kleineren Klassen besser lernen zu können, damit alle Kinder bessere Bildungschancen bekommen.“, ergänzt Fleischer.


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