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LKA prüft Zusammenhänge mit RAF-Taten in der Region



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LKA prüft Zusammenhänge mit RAF-Taten in der Region


Nach einem Überfall auf einen Geldtransporter in Köln prüft das LKA Zusammenhänge mit den Fällen in unserer Region.  Foto: aktuell24(BM)/LKA
Nach einem Überfall auf einen Geldtransporter in Köln prüft das LKA Zusammenhänge mit den Fällen in unserer Region. Foto: aktuell24(BM)/LKA

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Region. Am Montag wurde in Köln ein Geldtransporter eines schwedischen Möbelhauses überfallen. Die Art des Unfalls trägt die Handschrift der RAF-Terroristen Staub, Garweg und Klette, die im Juni 2016 das Dänische Bettenlager in Cremlingen überfielen. Das LKA prüft nun, ob es tatsächlich Zusammenhänge gibt.



Das RAF-Trio hatte in der Vergangenheit in unserer Region schon mehrmals zugeschlagen. Ernst-Volker Staub, Burkhard Garweg und Daniela Klette stehen im Verdacht, mindestens neun Raubüberfälle im Norddeutschen Raum verübt zu haben. Zwei davon in unserer Region. Im Juni 2016 soll das Trio dann im Cremlinger Gewerbegebiet Moorbusch einen Geldtransport vor dem Dänischen Bettenlager überfallen haben. Ein halbes Jahr zuvor, am 28. Dezember 2015, erfolgte der Überfall auf dem Gelände des Real Marktes im Wolfsburger Ortsteil Nordsteimke. Nach Zeugenaussagen waren die maskierten Täter unter anderem mit einem Schnellfeuergewehr und einer Panzerfaust bewaffnet.

Trio untergetaucht


Laut damaliger Pressemitteilung der Polizei gab es keine Hinweise auf ein terroristisches Motiv für den Überfall. Vielmehr sei davon auszugehen, dass die Taten allein der Finanzierung des Lebens im Untergrund dienen sollten. Seit dem Überfall in Cremlingen fahndet das Landeskriminalamt mit Hochdruck nach den Verdächtigen, die wie vom Erdboden verschluckt scheinen.


Doch nun haben sie offenbar erneut zu geschlagen. Wie das LKA auf Nachfrage von regionalHeute.de mitteilte, wird derzeit ein Zusammenhang geprüft."Wir stehen mit den Kollegen aus Köln in engem Kontakt und überprüfen Zusammenhänge mit unseren Fällen. Diesbezüglich können wir aber aktuell keine weiteren Aussagen treffen. Die Ermittlungen der örtlichen Polizei laufen auf Hochtouren", berichtetNevin Ayyildiz vomLandeskriminalamt Niedersachsen.

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