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Machbarkeitsstudie soll Ortsumgehung Salder bewerten

von Antonia Henker


Die Machbarkeitsstudie soll die sechs Möglichkeiten zur Ortsumgehung auswerten. Grafik: Stadt Salzgitter
Die Machbarkeitsstudie soll die sechs Möglichkeiten zur Ortsumgehung auswerten. Grafik: Stadt Salzgitter

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02.03.2017

Salzgitter-Salder. Das Ingenieurbüro SHP aus Hannover wird im Rahmen einer sogenannten Machbarkeitsstudie die sechs möglichen Varianten zu einer Ortsumgehung Salders nach Kostengunst, Effektivität und Schonung der Umwelt durchspielen und auswerten.


Der Ortsrat der Ortschaft Nord hatte am gestrigen Mittwochabend der Machbarkeitsstudie und den damit verbundenen Kosten von rund 43.000 Euro zugestimmt. Die sechs Varianten enthalten einen Vorschlag der Bürgerinitiative ProSal sowie einen Vorschlag der SPD zur Mischung zweier Varianten:
1. Ostumgehung Salder (ggf. in Teilabschnitten) von der Kreisstraße 10 im Norden bis zur L 472 im Süden
2. Südwestumgehung Salder von der L 472 bis zur Autobahnanschlussstelle Salzgitter Lebenstedt Süd
3. Kleine Westumgehung Salder über die K 40 (Mindener Straße) bis zur Autobahnanschlussstelle Salzgitter-Lebenstedt Süd
4. Teilortsumgehung Salder zwischen der K 10 und der L 472 sowie Spange zwischen der Nord-Süd-Straße und der L 472
5. Netzergänzung zur rückwärtigen Erschließung der Industriebetriebe
6. Von der Peiner Straße im Norden Anbindung an die Nord-Süd-Straße (Mischung der Alternativen 1 und 4).

Damit bezieht die Machbarkeitsstudie neben den früheren Überlegungen von ProSal und dem Masterplan Mobilität auch andere Möglichkeiten mit ein. Die Ortsdurchfahrten im Zuge der Landstraßen L 636 und L 472 sind durch den Durchgangsverkehr stark belastet und besonders die Tempo-30-Zone Museumstraße durch den historischen Ortskern wird durch den Schwerverkehr genutzt.

Die Straßenbauverwaltung prüft derzeit den Umbau der Autobahnanschlussstelle Salzgitter-Lebenstedt Süd, ob hier bereits eine Möglichkeit zur Entlastung durch neue Verknüpfungen geschaffen werden kann. Nach der Ortsratssitzung wird die Machbarkeitsstudie nocham 7. März durch den Umwelt- und Klimaschutzausschuss, am 8. März durch den Stadtplanungs- und Bauauschuss und am 15. März durch den Finanzausschuss gehen müssen.

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