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Malwettbewerb der Verkehrswacht: Jury vor Qual der Wahl

von Nick Wenkel


Von links: Axel Gummert, Karin Zühle, Arne Heuschemann (hinten), Gerhard Schmidt, Horst Bittner, Imke Pracejus und Wolfgang Gürtler werteten die zahlreichen Bilder aus. Fotos: Nick Wenkel
Von links: Axel Gummert, Karin Zühle, Arne Heuschemann (hinten), Gerhard Schmidt, Horst Bittner, Imke Pracejus und Wolfgang Gürtler werteten die zahlreichen Bilder aus. Fotos: Nick Wenkel Foto: Archiv

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08.03.2017

Wolfenbüttel. Insgesamt 22 Klassen aus zwölf Grundschulen nahmen am kreisweiten Malwettbewerb „Mein sicherer Schulweg“ von der Verkehrswacht Wolfenbüttel teil. Am heutigen Mittwoch traf sich die Jury, um aus den 377 eingegangenen Bildern die schönsten auszuwählen.



Im Gegensatz zum letzten Jahr sei die Beteiligung deutlich gestiegen. Das letzte Mal wäre eine so großeTeilnahme vor vier Jahren zu beobachten gewesen. Wolfgang Gürtler, Vorsitzender der Verkehrswacht Wolfenbüttel, bezeichnete den diesjährigen Malwettbewerb als „wahren Ausreißer". Ob Zebrastreifen, Fußgängerampel oder der Straßenverkehr, die meisten Kinder konnten mit ihren Zeichnungen beweisen, wie gut sie die Regeln im Straßenverkehr bereits beherrschen, erklärte Axel Gummert, ebenfalls von der Verkehrswacht. „Bei dem Malwettbewerb geht es nämlich nicht um Schönheit“, betonte er, sondern darum, ob auf den Bildern das richtige Verkehrsverhalten beziehungsweise die entsprechende Symbolik zu erkennen ist.

Genauigkeit ist gefragt



Munter wurde über die möglichen Sieger-Bilder diskutiert. Foto:



„Mit dem Malwettbewerb können wir schauen, ob sich die Kinder mit ihrem Schulweg auseinandergesetzt und mit ihren Eltern mögliche Gefahrenpunkte angeschaut haben“, erklärte Gerhard Schmidtvon der Verkehrswacht. Deswegen gehe man bei der Auswahl der besten Bilder sehr genau vor. Hier werde beispielsweise kontrolliert, ob die entsprechende Symbolik eingehalten wird und ob auffällige Farben benutzt werden. So sei es öfter vorgekommen, dass Schüler einen Zebrastreifen mit einer Ampel versehen haben oder die Farben an der Ampel vertauscht hätten. Der Großteil allerdings zeigte, dass die Verkehrsregeln sitzen und da sei es ganz besonders schwer, das beste Kunstwerk zu ermitteln. Erst wenn wirklich alle Verkehrsvorkehrungen richtig dargestellt wurden, konnte die Jury im Hinblick auf die künstlerische Gestaltung eine Auswahl treffen. Wer die jeweiligen Klassensieger sind, wurde jedoch noch nicht verraten. Die offizielle Siegerehrung findet nämlich erst am 22. März in der Lindenhalle statt.


Mit insgesamt 377 Bildern hatten die Verantwortlichen der Verkehrswacht und der Öffentlichen einiges zu tun. Foto: Archiv


Nachhaltigkeit des Wettbewerbes


Die Sponsoren des Malwettbewerbes, die Öffentliche Versicherung, lobten die Präventionsarbeit der Verkehrswacht und vor allem die Nachhaltigkeit, die dieser Wettbewerb besitze. Arne Heuschmann, der vorher als Filialdirektor der Öffentlichen in Salzgitter zuständig war, war schon ganz gespannt auf die Kunstwerke der Kinder. Für ihn sei ein solcher Malwettbewerb etwas ganz neues. Zuvor bekam er bereits erste Einblicke beim Projekt an der Grundschule am Harztorwall (regionalHeute.de berichtete). Auch in diesem Jahr wäre die Investition von 50 Euro pro Schule gut angelegt, erklärte Heuschmann und gab bekannt, dass die Räumlichkeiten der Öffentlichen Versicherung weiterhin für solche Projekte zur Verfügung stehe.

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