Wolfenbüttel

Manfred Kramer radelt mit Freunden für die Maffay-Stiftung


Manfred Kramer plant seine anstehende Reise durch Polen bis zum Konzentrationslager Auschwitz. Mit seiner Spendendose will Kramer auch in der Region in der nächsten Zeit wieder Spenden für Kinder sammeln. Fotos: privat
Manfred Kramer plant seine anstehende Reise durch Polen bis zum Konzentrationslager Auschwitz. Mit seiner Spendendose will Kramer auch in der Region in der nächsten Zeit wieder Spenden für Kinder sammeln. Fotos: privat Foto: Privat

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04.08.2016




Groß Vahlberg. Manfred Kramer ist bekannt für seinen Einsatz für benachteiligte und traumatisierte Kinder und die Peter-Maffay-Stiftung. Nach seinen Aktionen „Radeln nach Radeln“, „Tabaluga auf dem Jakobsweg“ und „Daumen raus für starke Kinder“ radelt er mit Freunden aus Groß Vahlberg vom 12. bis 20. August nach Auschwitz.

In Gedenken an die Kinder, die auf ihrem Marsch oder im Konzentrationslager den Tod gefunden haben, möchte er ein Zeichen gegen das Vergessen setzen. „Kinder sollen neugierig und fröhlich sein, lachen und spielen und unbekümmert die Welt erobern. Im Licht, in der Sonne, in Wärme und Geborgenheit groß werden, sich geliebt, beschützt, bestärkt und verstanden fühlen“, sagt Kramer. „Peter Maffay und sein Team vermitteln mit ihrer Stiftungsarbeit jeden Tag Kindern diese Werte und ich bin stolz darauf, mitzuarbeiten und für die Stiftung jedes Jahr unterwegs zu sein.“

An der Seite von Manfred Kramer werden Sebastian Bolle, Christof Beutel und Udo Stünkel mitfahren. Mit einem von Volkswagen zur Verfügung gestellten Bus geht es bis nach Görlitz an die deutsch-polnische Grenze und von dort aus werden die Vahlberger gut 400 Kilometer mit dem Rad zurücklegen. „Jeden Tag knapp 80 Kilometer nördlich der Karpaten über kleine Straßen und durch Dörfer“, sagt Kramer. Die Übernachtungsmöglichkeiten wollen die vier Männer jeweils vor Ort organisieren. Der Austausch mit Menschen – notfalls mit Händen und Füßen – sei ein wichtiger Teil der Aktion. Da bei jedem Projekt von Manfred Kramer Spenden für die Peter-Maffay-Stiftung gesammelt werden, hat sich der Organisator diesmal für Kerzen entschieden. „Durch den symbolischen Kauf einer Kerze für 2,50 Euro kann man uns in diesem Jahr auf der Reise begleiten.“ Etliche Spenden seien schon eingegangen und auch Kerzen habe er schon geschenkt bekommen. „Meine Freunde und ich möchten in Auschwitz diese Kerzen anzünden. Für die Kinder, die durch Verfolgung und Krieg keine Zukunft hatten. Für die Kinder, die heute unsere Zukunft sind.“ Das Feuer von Tabaluga wird die vielen Kerzen zum leuchten bringen.


Manfred Kramer will wieder Spenden sammeln. Foto:



In der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Auschwitz ist zudem ein offizielles Treffen geplant. Die Aktion habe bereits schon viel positive Resonanz bekommen. So haben wir für die Reise von der Vahlberger Schlachterei Ruppelt, ein Wustpaket und der Brauerei Wolters vor allem Malzbier bekommen, damit wir Kraft für die Tour haben“, erzählt Manfred Kramer. Seine gesammelten Spenden wurden im letzten Jahr für regionale Kinderhäuser verwendet. „Im vergangenen Jahr konnten sich Kinder aus drei Kinderhäusern von hier in den Einrichtungen der Maffay-Stiftung erholen“, erklärt Manfred Kramer.  Manfred Kramer erklärt, dass er aktuell auch wieder in der Region mit seiner Sammeldose unterwegs ist, um Spenden zu sammeln.


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