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Marcus Bosse besichtigt Probebohrungen "Remlingen 15"

von Anke Donner


Foto: Anke Donner)

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14.03.2014


Wolfenbüttel. Im Juni des vergangenen Jahres starteten die Erkundungsbohrungen "Remlingen 15" in der Asse. Nach gut einem dreiviertel Jahr stieß man nun auf die Salzschichten. Dieses nicht unwichtige Ereignis sah sich der SPD-Landtagsabgeordnete Marcus Bosse gemeinsam mit Regina Bollmeier, Bürgermeisterin der Samtgemeinde Asse, an.


Marcus Bosse und Regina Bollmeier schauen sich einen Bohrkern an. Foto: Anke Donner)



Regina Bollmeier, Marcus Bosse, Info-Asse-Leiter Ingo Bautz und Projektleiter Michael Sniehotta haben nach einem kurzen Informationsgespräch über die Fortschritte der Bohrungen, das Gelände der Erkundnungsbohrungen "Remlingen 15" besichtigt. Während ihrer Besichtigung konnten Bollmeier und Bosse jedoch keine Bohrungen beobachten, da man diese für  geophysikalische Messungen unterbrochen hatte. Bollmeier und Bosse konnten sich aber einen Bohrkern ansehen, der aus den Erdschichten gewonnen wurde.

Die Bohrungen sollen Aufschlüsse über die Geologie der Gesteinsformation geben. Der geplante “Bergungsschacht 5″ ist ein wichtiger Schritt für das weitere Verfahren zur Rückholung des Atommülls. Das Erreichen der Salzschichten in einer Tiefe von 450 Metern ist für die Verantwortlichen und Mitarbeiter der Asse ein wichtiges Ereignis. Durch das regelmäßige ziehen der Bohrkerne konnte dies belegt werden.



Vor der Besichtigung gab es einige Informationen über die Bohrungen von Projektleiter Michael Sniehotta. Foto: Anke Donner)



Zwar stellt ist die Tatsache, dass man nun auf die Salzschichten gestoßen ist, keine großen Veränderungen im weiteren Verfahren dar, wird aber dennoch als kleiner "Meilenstein" bezeichnet. Mehr als die Hälfte der geplanten Bohrtiefe, die bei ungefähr 790 Metern enden soll, ist erreicht. Nun finden einige Umstellungen in den Bohrungsabläufen und Spülungen statt, dann wird man die Schichten weiter erkunden und hofft auf wertvolle Informationen. Diese sind für den neuen "Schacht 5" und für eine spätere Rückholung der Abfälle aus der Asse notwendig. Bis zum Ende des Jahres sollen die Probebohrungen abgeschlossen sein.


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