Corona-Infektionen / Genesene / Verstorbene in der Region
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Stand: 03.04.20, 08.40 Uhr - Insgesamt gemeldete Infektionen in Rot. Davon Genesene, sofern bekannt, in grün. Verstorbene in schwarz. Quelle: Offizielle Bestätigungen der Landkreise und Städte sowie des Gesundheitsministeriums.



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Masken-Not: Wolfenbütteler Schüler ruft Hilfsportal ins Leben

Das ehrenamtliche Start-Up um Finn Felix Tebbe möchte mit seinen eigens hergestellten Masken den Engpass im Gesundheitsbereich reduzieren.

von Tanja Bischoff


Eine Anleitung zum Masken-Machen gibt es auch.
Eine Anleitung zum Masken-Machen gibt es auch. Foto: Finn Felix Tebbe

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25.03.2020

Wolfenbüttel. Die Versorgung mit medizinischen Masken wird weltweit knapp. Der Wolfenbütteler Schüler Finn Felix Tebbe und sein Team aus Nähfans, Programmierern und Kreativen haben daher eine Online-Plattform für die Herstellung und die Vermittlung von Gesichtsmasken entwickelt.


Die Idee entstand im Rahmen des Hackathons #WirVsVirus der Bundesregierung. Ziel sei es, selbst gefertigte Masken an Einrichtungen zu vermitteln, die diese aufgrund des aktuellen Mangels an professionellen Masken dringend benötigen. Und so funktioniert's: Wer helfen möchte registriert sich als „Maskmaker“ auf der Homepage. Dort gibt es genaue Informationen und eine Anleitung für die Herstellung der Masken. Wer hingegen Masken benötigt, registriert sich als „Masktaker“ und meldet seinen aktuellen Bedarf. Der „Maker“ sucht sich ein Projekt aus, bei dem er helfen möchte und fertigt die benötigte Anzahl Masken. Diese versendet er dann an den „Taker“. Aktuell sei es so geplant, dass die „Maker“ die Material- und Versandkosten selber tragen.

„Unser ehrenamtliches Start-Up soll dabei helfen, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen“, erklärt Finn Felix Tebbe. Natürlich seien die DIY-Masken nicht so effektiv wie die medizinischen, doch auch ein Behelf-Mund-Nasen-Schutz könne je nach Material 60 bis 70 Prozent der viralen Aerosole aus der Luft filtern.

Die ersten freiwilligen Helfer sind schon fleißig am Masken Nähen. Das Team um Finn Felix Tebbe arbeitet nun daran, die Kliniken und Einrichtungen in der Region auf ihr Projekt aufmerksam zu machen. Auch nähende Hände werden noch gesucht. Wer helfen möchte oder Masken benötigt, kann sich über die Homepage informieren und sich registrieren. Die Aktion ist auch auf Instagram: maskmaker_wirvsvirus


So könnte eine Gesichtsmaske aussehen, hergestellt aus Stoffresten. Foto: Finn Felix Tebbe




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