Region. Der Gewinn bei Volkswagen ist im vergangenen Jahr um 44 Prozent eingebrochen. Wie berichtet, betrug das Ergebnis nach Steuern 2025 6,9 Milliarden Euro. Doch nun gibt es eine weitere schlechte Nachricht: Wie ein Konzernsprecher auf Anfrage von regionalHeute.de bestätigte, droht in den nächsten Jahren ein massiver Stellenabbau.
Das Jahr 2025 sei ein anspruchsvolles Jahr gewesen – geprägt von geopolitischen Spannungen, Zöllen und hoher Wettbewerbsintensität, so VW-Finanzvorstand Arno Antlitz. Man werde daher "weiter konsequent Kosten senken". Gemeint ist damit auch der Abbau von Stellen. Bereits Ende 2024 hatte der Konzern mit Gewerkschaftsvertretern den Abbau von 35.000 Stellen in Deutschland bis zum Jahr 2030 vereinbart. Betroffen davon ist die Volkswagen AG mit den Marken Volkswagen Pkw, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Group Components sowie Konzernstellen.
Auch Jobs in der Region betroffen?
Auch bei Audi, Porsche und der Software-Tochter CARIAD habe man umfangreiche Einigungen erzielt und Kostenprogramme gestartet. In Deutschland sollen somit in Summe rund 50.000 Stellen wegfallen. Der Stellenabbau soll dabei sozialverträglich über Personalinstrumente wie reguläre Renteneintritte, Altersteilzeitprogramme oder freiwillige Aufhebungsverträge erfolgen. Ob von den Maßnahmen auch Arbeitsplätze in der Region betroffen sein werden, ist offen. Auf Nachfrage der Redaktion äußerte sich der Konzernsprecher dazu nicht.

