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Maßnahmen gegen Insektensterben gefordert

von Sandra Zecchino


Die Stadt sollte sich gegen den Ordnungssinn einiger Bürger für die Insekten- und Vogelwelt positionieren. Foto: NABU
Die Stadt sollte sich gegen den Ordnungssinn einiger Bürger für die Insekten- und Vogelwelt positionieren. Foto: NABU

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13.12.2017

Helmstedt. Seit längerem gingen die Insektenarten und ihre Bestände in Deutschland massiv zurück, begründet die Gruppe Grüne - UWG im Stadtrat ihren Antrag, dass die Stadt auf ihren Flächen Maßnahmen gegen das Insektensterben ergreifen solle.


Demnach bildeten Insekten Nahrung für eine Vielzahl weiterer Tierklassen wie Vögel. Aufgrund des Insektenschwundes habe auch die Anzahl der Brutvogelpaare in Deutschland stark abgenommen.

Um den Insekten einen Lebensraum und Nahrung zur Verfügung zu stellen, bräuchten sie eine Vielfalt von Pflanzen ohne Gifte, argumentiert die Gruppe in ihren Antrag. "Deswegen ist es notwendig, dass die städtischen Flächen endlich ohne den Einsatz von Herbiziden gepflegt werden", fordern die Kommunalpolitiker. "Warum nicht die Wildpflanzen dort stehen lassen, hier sollte sich die Stadt mal gegen den Ordnungssinn einiger Bürger und für unsere Insekten- und Vogelwelt positionieren?"

Eine Entscheidung über den Antrag treffen die Mitglieder des Stadtrates am 21. Dezember.


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