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Mauergedenktag in Salzgitter-Bad



Salzgitter

Mauergedenktag in Salzgitter-Bad

von Jonas Walter


Thomas Hupertz Fraktionsvorsitzender der CDU Salzgitter, Andrea Kempe CDU-Kreisverbandsvorsitzende und Wolfgang Jainta Ratsherr der CDU Salzgitter mit Gästen an der Gedenkmauer in Salzgitter-Bad. Foto: Rudolf Karliczek
Thomas Hupertz Fraktionsvorsitzender der CDU Salzgitter, Andrea Kempe CDU-Kreisverbandsvorsitzende und Wolfgang Jainta Ratsherr der CDU Salzgitter mit Gästen an der Gedenkmauer in Salzgitter-Bad. Foto: Rudolf Karliczek Foto: Rudolf Karliczek

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Salzgitter. Auf Einladung der CDU Salzgitter fand heute an der Gedenkmauer direkt vor der Polizeistation in Salzgitter-Bad eine kleine Gedenkfeier statt, die an die Zeit erinnerte, als Deutschland noch durch eine Mauer geteilt war. 



"Am 13. August 1961 began die DDR in Berlin mit dem Bau der Mauer, die Dutschland zum zum 9. November 1989 teilen sollte - also für 28 Jahre, 2 Monate und 29 Tage. Am 13. August werden seit dem Mauerfall bereits 28 Jahre, 9 Monate und 4 Tage vergangen sein, die Mauer ist schon länger "Geschichte" als sie existierte. Dennoch sind wir der Meinung, dass dieser Tage erinnert werden muss, an dem in Ostdeutschland Millionen Menschen die Freiheit genommen wurde", so die Stellungnahme der CDU in der Einladung zum heutigen Gedenktag.

Unter anderem warenThomas Hupertz, Fraktionsvorsitzender der CDU Salzgitter,Andrea Kempe, CDU-Kreisverbandsvorsitzende und Wolfgang Jainta, Ratsherr der CDU Salzgitter vor Ort. Letztgenannter hielt eine Rede vor den anwesenden Gästen. "Wir sind heute hier, um uns vor den Opfern der Grenze, die unser Land geteilt hat zu verbeugen und an den unmenschlichen Akt der Teilung unseres Vaterlandes zu gedenken. Es ist wichtig, dass wir diesen Tag, den 13.08.1961 nicht einfach so verstreichen lassen, sondern dass wir uns erinnern", erklärte er direkt zu Beginn. Unrecht müsse als Unrecht benannt werden, Unwahrheiten müssten angeprangert und die Wahrheit dagegen gesetzt werden, führte er weiter aus.

Außerdem solle man insbesondere aufpassen, welche Sprache man im Alltag verwendet. Denn grade diese bewirke viel, so Jainta. Das sollte man aus der NS-Zeit gelernt haben. "Wir gedenken allen, die in Gefängnissen dieses Unrechtsstaates gesessen und gelitten haben. Sie haben sich für die Freiheit eingesetzt, dafür unsere Achtung und unseren Dank. Ihren Auftrag, die Menschenwürde und Freiheit zu verteidigen werden wir annehmen und uns dafür weiterhin einsetzen", schloss er.


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