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Mehr als "Schulbuchforschung" - Braunschweiger Institut erhält neuen Namen



Braunschweig

Mehr als "Schulbuchforschung" - Braunschweiger Institut erhält neuen Namen

Mit dem Namen "Leibniz-Institut für Bildungsmedien" soll der digitale Wandel des Mediums Schulbuch auch im Namen des Instituts auftauchen.

Die Bibliothek des Leibniz-Instituts für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut (GEI) in Braunschweig.
Die Bibliothek des Leibniz-Instituts für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut (GEI) in Braunschweig. Foto: Christian Bierwagen

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Braunschweig. Das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig trägt einen neuen Namen: „Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut“. Passend zur 10-jährigen Mitgliedschaft in der Leibniz-Gemeinschaft stimmte der Niedersächsische Landtag am heutigen Dienstag einer Namensänderung des Georg-Eckert-Instituts zu. Die Umbenennung spiegele sowohl das Forschungsprofil des Instituts als auch den digitalen Transformationsprozess des Mediums Schulbuch selbst wider. Und damit erhalte auch der neue GEI-Campus, der im kommenden Jahr feierlich eröffnet werden wird, den passenden Namen. Hierüber informiert das Leibniz-Institut für Bildungsmedien in einer Pressemitteilung.



„Die Namensänderung führt zu einer Schärfung des Profils“, so Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler. „Denn längst beschäftigt sich das Institut nicht mehr ausschließlich mit Schulbüchern, sondern auch mit digitalen Bildungsmedien. Zugleich wird die Tradition bewahrt, indem das Haus den Namen Eckerts weiterführt. Ich freue mich sehr, dass mit der Namensänderung nun die ganze Bandbreite der gesellschaftlich ausgesprochen wichtigen Arbeit des Instituts sichtbar wird.“

Das Schulbuch ist vielfältiger


„Forschung, die im Dienst der Gesellschaft steht, muss sich auch dem gesellschaftlichen Wandel anpassen. Nach wie vor ist das Schulbuch in der Vermittlung von Bildung wichtig. In Zeiten der Digitalisierung aber sind Bildungsmedien vielfältiger und auch digitaler. Wenn sich der Forschungsgegenstand eines Leibniz-Instituts nachhaltig gewandelt hat, ist es nur konsequent, diesen Wandel auch im Namen des Instituts abzubilden. Die Umbenennung zum Leibniz-Institut für Bildungsmedien trägt diesem Wandel in Gesellschaft und Wissenschaft Rechnung und zeigt auf, dass das Institut weiterhin hochaktuell und auf der Höhe der Zeit im Netzwerk der Leibniz-Gemeinschaft mit ihrem großen Schwerpunkt der Bildungsforschung verankert ist,“ betont Prof. Dr.-Ing Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft.


Umbenennung war notwendig


„Der neue Name verdeutlicht unsere langjährige Zugehörigkeit zur Wissenschaftsgemeinschaft und die wechselseitige Bereicherung“, erklärt Prof. Dr. Eckhardt Fuchs, der Direktor des Instituts. „Darüber hinaus wurde die Umbenennung aufgrund der thematischen Weiterentwicklung der Institutsforschung notwendig. Wir leisten seit Jahren umfangreiche Forschungsarbeit im Bereich der digitalen Bildungsmedien und einer Vielzahl an Zusatzmaterialien für den schulischen Bereich. Der neue Institutsname signalisiert nun die Vielfalt unserer Arbeit angemessen und ermöglicht eine schnelle Verortung in der Forschungslandschaft“, so Fuchs.


Mit der Namensänderung erhält das Institut auch ein neues Logo, das Institutsmotto: „Wir verändern Blickwinkel“ bleibt bestehen.


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