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Messeweg-Ausbau - droht der Verkehrs-Kollaps?



Braunschweig

Messeweg-Ausbau - droht der Verkehrs-Kollaps?

von Robert Braumann


 Am Messeweg soll einiges passieren – die Strecke zwischen Riddagshausen und Berliner Straße wird erneuert – das Land hat nun die Fördermittel bereitgestellt, bestätigte die Verwaltung auf Anfrage von regionalHeute.de. Foto: Robert Braumann
Am Messeweg soll einiges passieren – die Strecke zwischen Riddagshausen und Berliner Straße wird erneuert – das Land hat nun die Fördermittel bereitgestellt, bestätigte die Verwaltung auf Anfrage von regionalHeute.de. Foto: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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Braunschweig. Am Messeweg soll einiges passieren – die Strecke zwischen Riddagshausen und Berliner Straße wird erneuert – das Land hat nun die Fördermittel bereitgestellt, bestätigte die Verwaltung auf Anfrage von regionalHeute.de.

Schon werden Stimmen laut die befürchten, dass mit einer weiteren Baustelle der komplette Verkehr im Osten der Stadt zum Erliegen kommt. Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer sagte im Bauausschuss, dass man davon ausgehen könne, dass die Baustellen am Ring bis dahin abgeschlossen werden könnten. So sei der östliche Bereich der Stadt nicht wirklich betroffen. Als größere Baumaßnahmen wären noch die Stobenstraße und die Arbeiten auf der A391 zu nennen. Diese würden aber augenscheinlich in einem anderen Bereich der Stadt liegen. Es gäbe auch wenig Alternativen: "Sollen wir nicht bauen, wenn die Fördermittel da sind? Es wird in der Stadt nichts vorankommen, wenn wir keine Baustellen haben. Das es belastend ist, stelle ich nicht in Frage, aber dennoch zwingend nötig", so Leuer. Ab September könnten die Arbeiten starten. Dabei wird die Fahrbahn auf sieben Metern verbreitert werden und neuer Asphalt aufgetragen, damit sollen zwei bis drei weniger Lärm-Dezibel erzeugt werden. Der Radverkehr wird auf Radfahrschutzstreifen geführt werden. So würde es eine noch 4,50 Meter breite Fahrbahn für Fahrzeuge geben. Die Gehwege seien kaputt, schmal und müssten erneuert werden, so die Planer. Sie sollen auf mindestens 2,50 Meter Betonpflaster verbreitert werden. Im Naturschutzgebiet werde man die wassergebundene Decke beibehalten werden. Dazu sind einige neue Querungsbereiche vorgesehen. Die Erneuerung der Fahrbahn sei unabdingbar, da die Strecke die Belastung durch die Fahrzeuge nicht mehr aushalte, so die Verwaltung.

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