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Metropolregion beim UN-Klimagipfel in Paris



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Metropolregion beim UN-Klimagipfel in Paris


Metropolregion beim UN-Klimagipfel in Paris. Foto: Metropolregion
Metropolregion beim UN-Klimagipfel in Paris. Foto: Metropolregion Foto: Metropolregion

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Hannover/Paris. Die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg präsentiert am Rande des UN-Klimagipfels in Paris an dem begleitenden Informationsformat „Solutions COP21“ vom 4. bis zum 10. Dezember im Grand Palais. Im Fokus steht dabei die Elektromobilität als essenzieller Bestandteil der Energiewende hin zu einer CO2-freien Zukunft. Neben der Metropolregion präsentieren internationale Verbände und multinationale Konzerne in einem der prominentesten Veranstaltungsorte der französischen Hauptstadt Lösungsansätze, um den Klimawandel entgegenzuwirken.

„Wir wollen in Paris mit unseren Partnern zeigen, dass Elektromobilität auch in Deutschland als eine Lösung zur Bekämpfung des Klimawandels vorangetrieben wird. Wir freuen uns, dass wir praxistaugliche Lösungen präsentieren können und mit engagierten Partnern unterwegs sind“, sagte Raimund Nowak, Geschäftsführer der Metropolregion. Bereits 2011 haben die Kommunen in der Metropolregion für sich das Ziel formuliert, den Energiebedarf für Strom, Wärme und Mobilität im Gebiet der Metropolregion bis 2050 zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie zu decken. Damit war die Metropolregion Pionier in Deutschland. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn der Energieverbrauch drastisch reduziert wird. Für den Individualverkehr bedeutet dies einen allgemeinen Strategiewechsel in der Verkehrspolitik. Kernpunkte sind unter anderem der Einsatz effizienterer Antriebstechnologien, die stärkere Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs und Carsharing-Modelle sowie Zweiradmobilität.


Mit dem Schaufensters Elektromobilität, eines von vieren in Deutschland, hat die Metropolregion hier maßgebliche Erfolge verbuchen können. Dieses Engagement und Modellprojekte für den Einsatz von Elektrofahrzeugen stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten der Metropolregion in Paris. Die Palette der vorbildlichen Lösungen reicht von der Elektroflotte der Kommunen, über den Göttinger Radschnellweg bis zum Einsatz von Elektromotorrädern im Harz. Die Metropolregion will zudem zeigen, dass Elektromobilität auch in ländlichen Räumen funktioniert und Bahnhöfe eine wichtige Rolle im Bereich der Multimodalität spielen. Und natürlich wirbt die international ausgerichtete Metropolregion für die europäische Zusammenarbeit bei der Elektromobilität. Die Präsentation im Grand Palais wird durch eine im bunten Hippie-Look gestaltete Seitenwand eines Volkswagen Bulli T1 geprägt. Dort erwartet die Metropolregion ein breites internationales Publikum und Vertreter aus Politik, Administration und Wirtschaft.

Um unter Beweis zu stellen dass Elektromobilität schon heute uneingeschränkt alttagstauglich ist, reisen die Mitarbeiter der Metropolregion mit eGolf von Hannover nach Paris. Das Fahrzeug stammt aus der 200 vollelektrische Autos umfassenden Flotte des Amt electric und soll insbesondere für mehr kommunale Initiativen für Elektrofahrzeuge werben. Als Hingucker fungiert am Stand der Metropolregion daneben ein elektrifizierter VW-Bulli T2 der Beschäftigungsgesellschaft Dorstener Arbeit, der auch als Shuttlefahrzeug vor Ort genutzt wird – unterstützt von der Metropolregion Ruhr.


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