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Ministerin prophezeit: Bald mehr Impfungen in den Arztpraxen als in den Impfzentren



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Ministerin prophezeit: Bald mehr Impfungen in den Arztpraxen als in den Impfzentren

Zunächst bekommen die beteiligten Praxen aber nur 20 bis 50 Impfdosen pro Woche. In Sachen AstraZeneca-Zweitimpfung für Unter-60-Jährige ist eine Entscheidung gefallen.

von Alexander Dontscheff


Symbolbild
Symbolbild Foto: Rudolf Karliczek

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Hannover. Ab morgen beteiligen sich niedersachsenweit 9.000 Arztpraxen an den Corona-Impfungen. Das berichtete Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens am heutigen Dienstag in einer Pressekonferenz. Zunächst erhalten die Praxen jeweils nur 20 bis 50 Impfdosen pro Woche. Doch das könnte sich schnell ändern.



"Schon im Mai rechne ich damit, dass durch die Artpraxen mehr Menschen geimpft werden als in den Impfzentren", prophezeite Behrens. Den Impfstoff sollen die Praxen über den Großhandel beziehen. Als weitere Säule sollen zeitnah die Betriebsärzte hinzu kommen. Bei großen Betrieben sei sogar die Einrichtung eigener Impfzentren denkbar.

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So lange es noch ungeimpfte 70- bis 80-Jährige gebe, wolle man grundsätzlich an der derzeitigen Priorisierung festhalten. Über eine Aufhebung wolle man erst nachdenken, wenn deutlich mehr Impfstoff zur Verfügung stehe.

AstraZeneca-Geimpfte kriegen neuen Wirkstoff


Für die rund 180.000 Menschen in Niedersachsen, die eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, die aber unter 60 Jahre alt sind, stehe nun fest, dass sie ihre Zweitimpfung mit den Impfstoffen von BionTech oder Moderna erhalten. Die Termine sollen zeitnah vergeben werden. Laut Ständiger Impfkommission werde dadurch auch ein vollständiger Schutz erzielt.


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