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Mit Trommeln durch den Advent: Grundschule St. Ludgeri holt musikpädagogisches Projekt nach Helmstedt



Helmstedt

Mit Trommeln durch den Advent: Grundschule St. Ludgeri holt musikpädagogisches Projekt nach Helmstedt

Das Projekt „Trommelapplaus!“ aus Hamburg fand vom 9. bis 11. Dezember unter der Leitung von Bernhard Heitsch zum Thema „Afrika” in der Grundschule St. Ludgeri statt.

Die Grundschule St. Ludgeri holt musikpädagogisches Projekt nach Helmstedt
Die Grundschule St. Ludgeri holt musikpädagogisches Projekt nach Helmstedt Foto: Privat

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Helmstedt. Normalerweise ist die Adventszeit in der St. Ludgeri Grundschule gefüllt mit vielen Aktivitäten: Theaterstücke werden eingeprobt, Adventssingen finden statt, Elternbastelnachmittage laden mit Keks und Kuchen zu gemütlichen Stunden ein und viel Zeit wird in der Kirche verbracht. Aber all das ist durch Corona in diesem Jahr leider nicht oder nur wenig möglich. Um die Kinderaugen dennoch zum Strahlen zu bringen und ein tolles Gemeinschaftsprojekt – natürlich coronakonform – stattfinden zu lassen, hat sich Jana Künnemann, Lehrerin an der Grundschule etwas Besonderes einfallen lassen. Sie holte das Projekt TrommelApplaus! aus Hamburg an ihre Schule.



„Wir wollten den Kindern zumindest ein Highlight in dieser Weihnachtszeit bieten, auch um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Da leider vor allem das Singen zurzeit nicht geht, wollten wir etwas anderes Musikalisches finden. Das Trommelprojekt aus Hamburg war dafür super geeignet! Es war eine große Bereicherung für unsere Schule. Die Kinder haben nicht nur mit Begeisterung die Djembe gespielt und zu afrikanischen Liedern getanzt und choreografiert, sondern auch viel über den Kontinent Afrika erfahren. Die Kinder hatten so viel Spaß,“ erläutert Jana Künnemann.

Bernhard Heitsch, Projektleiter von TrommelApplaus! begeisterte die Kinder mit Geschichten rund um Afrika, eingängigen Rhythmen und zwanglosem musikalischen Miteinander. Die Kinder haben durch Imitation sofort Zugang zur Djembe gefunden. Mit Rhythmus und Bewegung hat Heitsch damit ein tolles Gemeinschaftsgefühl geschaffen. Alle vier Klassenstufen waren an drei Tagen abwechselnd in der Turnhalle und haben sich durch die afrikanische Welt getrommelt und geträumt.


Bei vielen Kindern hörten die Eltern an den Abenden nach den Projekttagen auch zu Hause noch viele Geschichten über wilde Tiere. Kurzerhand wurde das gesamte Inventar des Kinderzimmers zu Trommeln, um das Gelernte zu zeigen. Wenngleich das Projekt coronabedingt nur in abgespeckter Form stattfinden konnte, also ohne großes gemeinsames Abschlusskonzert und Gesang, traf es bei den Kindern genau den Nerv. Es brachte ein Stück weihnachtliches Gemeinschaftsgefühl in die kleinen Herzen.

Eltern und Lehrerschaft sind dem Verein „Starthilfe Helmstedt e.V.“ für die finanzielle Unterstützung bei diesem Projekt sehr dankbar.


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