Modellprojekt: So geht Salzgitter gegen Jugendkriminalität vor


In Salzgitter wurde als Modellprojekt ein Haus des Jugendrechts eingerichtet. Foto: Rudolf Karliczek
In Salzgitter wurde als Modellprojekt ein Haus des Jugendrechts eingerichtet. Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter. Die effektive Bearbeitung von Jugendstrafverfahren ist ein besonderes Anliegen der Landesregierung und der mit dem Thema Jugendkriminalität befassten Behörden. In Salzgitter wurde deshalb als Modellprojekt ein Haus des Jugendrechts eingerichtet. Eine entsprechen Kooperationsvereinbarung wurde am heutigen Montag unterzeichnet.


An dem Modellprojekt beteiligt sind die Staatsanwaltschaft Braunschweig, die Stadt Salzgitter, die Polizeiinspektion Salzgitter, Wolfenbüttel, Peine und das Amtsgericht Salzgitter. Die entsprechende Kooperationsvereinbarung der vier Behördenwurdeam heutigen Montag von der Leitenden Oberstaatsanwältin Katrin Ballnus,vom Leitenden Kriminaldirektor Volker Warnecke,von Oberbürgermeister Frank Klingebiel und Direktor des Amtsgerichts Müller-Zitzke unterzeichnet. Salzgitter ist nach Osnabrück die zweite Stadt in Niedersachsen, in der eine solche Vereinbarung für ein Haus des Jugendrechts geschlossen wurde.

„Die Arbeit im Netzwerk ist immer positiv, weil es sich für alle auszahlt. Es geht darum, einerseits schnelle Verfahren zu ermöglichen, das heißt, die Strafe muss auf den Fuß folgen. Aber andererseits auch wenn man die soziale Arbeit sieht, dass auffällige Jugendlichezu sozialer Arbeit bringt, dass die in ein soziales Gefüge wieder kommen, damit sie gar nicht erst rückfällig werden", erläuterte Klingebiel bei der Unterzeichnung.


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