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Montagsversammlungen in Wolfsburg: Ein "Ave Maria" und 38 Verfahren



Montagsversammlungen: Ein "Ave Maria" und 38 Verfahren

Bei der nicht angemeldeten Versammlung seien rund 400 Personen beteiligt gewesen und damit weniger als in der Woche zuvor.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Rudolf Karliczek

Wolfsburg. Am Montagabend kam es in Wolfsburg erneut zu Versammlungen rund um das Thema Corona, wie die Polizei in einer Pressemitteilung berichtet.



Demnach haben sich ab 17:30 Uhr etwa 200 Personen zu einer ordnungsgemäß angezeigten Versammlung zum Gedenken an die an Corona Verstorbenen vor dem Rathaus getroffen. Die Teilnehmer der Gedenkversammlung zündeten Kerzen auf der Rathaustreppe an. Die Versammlung endete mit einem Kreis auf dem Rathausvorplatz und dem gemeinsamen Lied "Ave Maria ...". Laut Polizei, verhielten sich die Teilnehmer sehr kooperativ. Der Verlauf dieser Versammlung sei durchweg friedlich gewesen und unter Beachtung aller vorgegebenen Beschränkungen hinsichtlich Maskenpflicht und Mindestabstände erfolgt. Nach etwa 45 Minuten war die Versammlung beendet.

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Bereits um 17:00 Uhr trafen sich in der Wolfsburger Innenstadt etwa 150 Personen, um an einer nicht angezeigten Versammlung teilzunehmen. Nachdem die Versammlungsteilnehmer mehrfach über Lautsprecher auf die geltenden Beschränkungen hingewiesen wurden, seien aufgrund von Verstößen gegen die Corona-Verordnung insgesamt 38 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden. Einige Teilnehmer wurden zur Überprüfung von Personalien zur hiesigen Dienststelle gebracht. Sie erwarten nun die Kosten der Ordnungswidrigkeitenanzeige hinsichtlich des Maskenverstoßes. Auf ihrem Wege durch die Innenstadt wuchs die Versammlung auf etwa 400 Teilnehmer an, was deutlich weniger gewesen sei, als noch eine Woche zuvor. Insgesamt seien vier Personen nach beharrlichen Verstößen beziehungsweise nach einer Straftat aus der Versammlung ausgeschlossen worden. Die Versammlung endete nach rund 80 Minuten auf dem Rathausvorplatz.


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