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Mordgeständnis nach 26 Jahren: Lebenslang für Olaf S.

von Anke Donner


Der Mann aus dem Landkreis Wolfenbüttel, der wegen Mordes in Bonn vor Gericht stand, wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Foto: Thorsten Raedlein
Der Mann aus dem Landkreis Wolfenbüttel, der wegen Mordes in Bonn vor Gericht stand, wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Foto: Thorsten Raedlein Foto: regionalHeute.de

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12.12.2017

Wolfenbüttel/Bonn. Vor dem Bonner Landgericht ist am heutigen Dienstag das Urteil im Mordprozess an einer 38-Jährigen in Bonn gefallen. Der Täter, Olaf S., lebte bis zu seinem Geständnis im Landkreis Wolfenbüttel. Nun muss er lebenslang ins Gefängnis.


Der Fall sorgte im März dieses Jahres bundesweit für Aufsehen. Ein 52-Jähriger aus dem Landkreis Wolfenbüttel hatte während einer Polizeikontrolle gestanden, die Tat 1991 begangen zu haben. Im Juli wurde Anklage erhoben und im November begann dann der Prozess vor dem Landgericht Bonn. Olaf S. gestand auch während der Verhandlung die Tat vor Gericht. Seit seinem zwölften Lebensjahr habe er Gewalt- und Tötungsphantasien gehabt. An dem Abend der Tat sei er wie von Sinnen gewesen, gab Olaf S. zu.

Der Prozess ist am heutigen Dienstag abgeschlossen worden. Olaf S. wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Wie Bastian Sczech, Sprecher am Landgericht Bonn auf Nachfrage erklärte, muss der Mann nun für mindestens 15 Jahre hinter Gitter. "Es wurde keine besondere Schwere der Schuld festgestellt. Das heißt, dass nach 15 Jahren eine Antrag auf Bewährung gestellt werden kann", so Sczech. Das Gericht folgte mit dem Urteil der Forderung der Staatsanwaltschaft.

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