Lehre. Das Forstamt Wolfenbüttel der Niedersächsischen Landesforsten bejagt am morgigen Montag, 1. Dezember, das Beienroder Holz. Aus diesem Grund wird die K38 zwischen Lehre und Flechtorf von 9 bis 13 Uhr gesperrt. Das teilen die Niedersächsischen Landesforsten in einer Pressemeldung mit.
Während der Jagd können Hunde und Wild die Straße überqueren. Um die Sicherheit für die Tiere und alle Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, wird die Kreisstraße K38 zwischen Lehre und Flechtorf voll gesperrt. Nach Beendigung der Jagd wird die Sperrung wieder entfernt.
Anderes Waldgebiet suchen
„Diese Einschränkung ist wichtig und wir bitten alle betroffenen Verkehrsteilnehmenden an diesem Tag um Verständnis“, sagt Revierleiter Roland Güthenke von der Revierförsterei Lehre. Zudem appelliert er an alle Waldbesucher, zusätzliche Sperrungen und Warnschilder nicht zu ignorieren und am Jagdtag auf ein anderes Waldgebiet auszuweichen.
Hintergrund der Jagd
Die Reduktion der Wildschweine dient als vorbeugende Maßnahme gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest. Neben der Seuchenprävention trägt eine an den Wald angepasste Wildschweinpopulation auch dazu bei, Schäden an landwirtschaftlichen Flächen zu vermeiden.
Darüber hinaus soll sich der Wald durch die Samen, die von den Bäumen fallen, selbst verjüngen können. Diese Naturverjüngung fördert die Gesundheit und Vielfalt im Wald und hilft ihm, sich an die Klimaveränderungen anzupassen. Wildtiere wie Rehe fressen die Keimlinge, Knospen, Triebe und Rinde junger Waldbäume. Ist ihre Anzahl zu hoch, gefährdet dieser Verbiss die Verjüngung im Wald. Durch die Jagd werden die Populationen der bejagten Tierarten reguliert und an die Verhältnisse im Wendhäuser Wald angepasst.

