Braunschweig

Müller: „Doppelmoralisten sollten sich hinterfragen “


Carsten Müller, Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordneter. Foto: Deutscher Bundestag, Sascha Gramann
Carsten Müller, Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordneter. Foto: Deutscher Bundestag, Sascha Gramann Foto: Deutscher Bundestag, Sascha Gramann

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05.01.2017

Berlin/Braunschweig. In der aktuellen Auseinandersetzung zur Verwendung der Abkürzung “Nafri“ durch die Kölner Polizei während des Einsatzes in der Silvesternacht erklärt der Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Müller:


„Die Doppelmoral in der Diskussion ist auffällig. Nicht selten haben diejenigen, die sich in den letzten Tagen an der Verwendung der Abkürzung ‚Nafri‘ durch die Polizei stören, deutlich weniger Probleme mit der Bezeichnung ‚Bullen‘ für Polizeibeamte. Diese Doppelmoralisten sollten sich zunächst selbst hinterfragen, die hohen Maßstäbe bei sich selbst anlegen und die erfolgreiche Arbeit der Kölner Polizei in der letzten Silvesternacht anerkennen.

Die öffentliche Verwendung der kritisierten internen Abkürzung für ‚nordafrikanische Intensivtäter‘ hat der zuständige Polizeipräsident bereits bedauert. Der Polizeieinsatz selbst war jedoch ein Erfolg und hat Vorfälle wie im Jahr zuvor verhindert. Die Polizei und Sicherheitsbehörden erledigen ihren Job damit wir in Sicherheit leben können. Der tagtägliche Einsatz aller, die auf kommunaler, Landes- und Bundesebene für unsere Sicherheit arbeiten, verdient Anerkennung, Respekt und Dank!“


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