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Mutmaßliche Brandstifter weiter in U-Haft

von Anke Donner


Zwei Männer aus dem Landkreis Wolfenbüttel sollen für 13 Brände verantwortlich sein. Sie sitzen weiterhin in U-Haft. Symbolfoto: Kai Baltzer
Zwei Männer aus dem Landkreis Wolfenbüttel sollen für 13 Brände verantwortlich sein. Sie sitzen weiterhin in U-Haft. Symbolfoto: Kai Baltzer Foto: Kai Baltzer

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26.10.2017

Landkreis: Die beiden jungen Männer, die im September nach einem Brand in Achim festgenommen wurden und für zahlreiche Brände im Landkreis verantwortlich sein sollen, sitzen weiterhin in Untersuchungshaft. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Braunschweig auf Nachfrage von regionalHeute.de mit.



Die beiden 21-Jährigen aus der Region Schladen/Hornburg waren der Polizei nach einem Brand in Achim ins Netz gegangen. Im Laufe der Vernehmung gestanden die mutmaßlichen Brandstifter weitere Brände. Insgesamt 13 Feuer sollen sie im Landkreis gelegt haben. Für den Brand des Ärztehauses im April dieses Jahres seien sie jedoch nicht verantwortlich, gaben die jungen Männer an. Dies wurde bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft im Nachhinein noch Teil der Ermittlungen.

Ärztehaus: Andere Täter vermutet


Wie Staatsanwalt Hans Christian Wolters gegenüber regionalHeute.de erklärte, gebe es auch bis heute keine Hinweise, dass der Brand auf das Konto der beiden Männer geht. „Die Verdächtigen haben ja bestritten, dass sie den Brand am Ärztehaus gelegt haben. Das konnte auch bisher nicht bewiesen werden. Man geht derzeit davon aus, dass das doch jemand anderes gewesen ist“, erklärt Hans Christian Wolters.

Die 21-jährigen Männer sitzen weiterhin in Untersuchungshaft. Noch ist keine Anklage erhoben worden. „Wahrscheinlich wird die Anklage zum Endes des Jahres erhoben“, so Wolters.

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