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Nach Angriff auf die Feuerwehr: Jetzt platzt Pink der Kragen!



Wolfenbüttel

Nach Angriff auf die Feuerwehr: Jetzt platzt Pink der Kragen!

von Werner Heise


Am Rande des Einsatzes in der Krummen Straße kam es zu zwei Zwischenfällen. Foto: Werner Heise, Videos: aktuell24(BM)
Am Rande des Einsatzes in der Krummen Straße kam es zu zwei Zwischenfällen. Foto: Werner Heise, Videos: aktuell24(BM) Foto: Werner Heise

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Wolfenbüttel. Nachdem es am gestrigen Mittwoch im Zuge eines Feuerwehreinsatzes in der Wolfenbütteler Altstadt zu unfassbaren Zwischenfällen kam, herrscht in der Region Wut und Fassungslosigkeit. Zwei Autofahrer wollten unabhängig voneinander eine von der Feuerwehr eingerichtete Straßensperrung nicht akzeptieren und verhielten sich gegenüber den Einsatzkräften aggressiv. Einem Feuerwehrmann wurde über den Fuß gefahren, einer Feuerwehrfrau die Haltekelle aus der Hand geschlagen.



Wolfenbüttels Bürgermeister Thomas Pink zeigt sich empört über die Vorkommnisse des gestrigen Tages. "Ich bin stinksauer, ich bin wütend!" sagt er und macht deutlich, dass man sich das nicht bieten lasse und es zur Strafanzeige kommen werde. Bei einem der beiden Fälle handele es sich um einen der Stadtverwaltung bekannten Wolfenbütteler. Hier wolle man dem Landkreis Wolfenbüttel Bericht erstatten und die Fahrtauglichkeit des Bürgers anzweifeln. Solche Verhaltensweisen werde man mit aller Konsequenz verfolgen.

Bürgermeister Thomas Pink im Video-Interview



Nicht das erste Mal


"Ich bin fassungslos!" sagt Stadtbrandmeister Olaf Glaeske, "Wir machen diesen ganzen Job ehrenamtlich und kostenlos und wenn dann andere Menschen so auf die Einsatzkräfte reagieren, dann fehlt mir da völlig das Verständnis." Es war nicht das erste Mal, dass es für die Feuerwehr Wolfenbüttel zu Auseinandersetzungen an Einsatzstellen kam. "Fast genau vor einem Jahr beim Sturm 'Friederike', am 18. Januar, hatten wir eine ähnliche Situation hier in Wolfenbüttel, als eine Autofahrerin trotz Straßensperrung weitergefahren ist und dabei auch einen Feuerwehrkameraden touchiert hat", erinnert sich Glaeske. Zudem soll es beim verheerenden Wohnhausbrand an der Goslarschen Straße, Ecke Zickerickstraße, im letzten Jahr zu verbalen Auseinandersetzungen gekommen sein, als Anwohner die Feuerwehr aufgefordert hätten die Löscharbeiten leiser durchzuführen.


Stadtbrandmeister Olaf Glaeske im Video-Interview


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