Nach Feuerschaden an Café: Bündnis gegen Rechts ruft zu Demo auf

Für das Bündnis ist klar, dass es sich um einen rechtspolitischen Anschlag handelt. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.

von Alexander Dontscheff


Symbolbild
Symbolbild Foto: Alexander Panknin

Braunschweig. Am Dienstagabend hatte ein Fahrradanhänger neben dem Eingang eines Cafés in der Eichtalstraße gebrannt und dabei auch die Außenwand des Gebäudes beschädigt (regionalHeute.de berichtete). Das Bündnis gegen Rechts spricht hierbei von einem "Brandanschlag auf Antifa-Räume" und hat für Freitagabend eine Demonstration angemeldet.


Die Polizei will sich auf Nachfrage nicht auf einen politischen Hintergrund der Tat festlegen. "Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung durch Feuer eingeleitet. Wir ermitteln in alle Richtungen und gehen allen Hinweisen nach", erklärt Polizeisprecher Dirk Oppermann.

Demo am Freitagabend


Für das Bündnis gegen Rechts ist die Sache dagegen klar: "In Braunschweig üben Nazis mit penetranter Regelmäßigkeit Gewalt aus. Diesmal hat es das Antifaschistische Café getroffen - ein Brandanschlag am 9. März auf die Räumlichkeiten des Offenen Antifa Treffens und des Antifaschistischen Plenums", heißt es in einer Pressemitteilung. Daher ruft das Bündnis zu einer Kundgebung und Demonstration der Solidarität auf: „Solidarisch mit Betroffenen rechter Gewalt! Schluss mit den Nazimachenschaften in Braunschweig!“, lautet das Motto. Treffpunkt ist am morgigen Freitag, 18:30 Uhr, im Gartenkamp Ecke Ringgleis. Aufgrund der anhaltenden Pandemie, werden alle Teilnehmer der Veranstaltung gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und untereinander Abstände einzuhalten.


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