Braunschweig

Donnerstagvortrag: "Weltkultur und Mathematik"


Am 2. März findet der nächste  Donnerstagvortrag an der TU statt. Foto: Robert Braumann
Am 2. März findet der nächste Donnerstagvortrag an der TU statt. Foto: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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28.02.2017

Braunschweig. Der nächste Vortrag des Instituts für Braunschweigische Regionalgeschichte an der TU Braunschweig findet am Donnerstag den 2. März 2017 um 19 Uhr statt.


Es handelt sich um einen Vortrag von Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel und den Studenten Jonas Pleitner, B. Sc, Tobias Winterfeld, B. Sc und Henri Dumke, B. Sc. zum Thema »Weltkultur und Mathematik« - Ethnomathematik und der Kalender der Azteken.

Unter Ethnomathematik versteht man eine junge Fachrichtung der Mathematik, die seit den 1970er Jahren maßgeblich in lateinamerikanischen Universitäten entwickelt wurde und seit 2010 auch an der TU Braunschweig vermittelt wird. Ethomathematik erforscht im interdisziplinären Zusammenhang mit anderen Fächern mathematische Grundlagen in kulturellem Kontext. Wesentliches Anliegen ist u.a. die Absicht, einem eurozentrischen Konzept von Mathematik entgegenzuwirken, sowie die Kenntnis und das Verständnis vermeintlich primitiver Formen von Mathematik zu verbessern und didaktisch und pädagogisch verwertbare Einsichten über die Aneignung und Vermittlung mathematischer Fähigkeiten zu gewinnen. Letztlich versteht man Ethnomathematik auch als eine spezielle Art der Mathematik eines Volkes, oft etwas Besonderes und Einmaliges. Darüber werden die Studierenden berichten und speziell den Kalender der Azteken beispielhaft betrachten.


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