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DRK Kreisbereitschaft: Zivile Verteidigung als Herausforderung



Helmstedt

DRK Kreisbereitschaft: Zivile Verteidigung als Herausforderung


Die neue DRK Kreisbereitschaft blickt vielen Herausforderungen entgegen. Foto: DRK Kreisverband Helmstedt
Die neue DRK Kreisbereitschaft blickt vielen Herausforderungen entgegen. Foto: DRK Kreisverband Helmstedt

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Helmstedt. Die Planungen für die Neubildung einer einheitlichen DRK Kreisbereitschaft für den Landkreis Helmstedt sind beendet. In einer ersten offiziellen Sitzung wurden neben Oliver Spillmann als Kreisbereitschaftsleiter David Joho als Zugführer und Leiter des Schnelleinsatzgruppe (SEG) sowie Jenna Deuter als stellvertretende Zugführerin in ihren Ämtern bestätigt.



Neu hinzu gekommen sind Marco Jäger, der den Bereich der Betreuung inne haben wird; Frank Stadler, der als Gruppenführer den Bereich Sanität übernimmt und Maik Ramthun ist künftig Gruppenführer im Bereich Technik und Sicherheit.



Thema "Zivile Verteidigung"



„Wir werden uns in der Zukunft auf eine Umstellung und neue Herausforderungen einstellen müssen hinsichtlich des Katastrophenschutzes“, teilte Kreisbereitschaftsleiter Spillmann mit. Angepasst an die Richtlinien in Nordrhein-Westfalen, wird es veränderte Schwerpunkte für die Ehrenamtlichen Helfer geben. Eine Neuauflage erfährt auch die „Zivile Verteidigung“. „Nach all den Anschlägen in den vergangenen Jahren hat der Bund gesagt, dass wir uns wieder mit dem Thema Verteidigung auseinander setzen müssen. Die Ruhe und der Frieden, so wie wir ihn die vergangenen 20 Jahre erlebt haben, wird es in der Zukunft so nicht mehr geben “, so Spillmann. Entsprechende Veränderungen soll es demnach künftig in den Ausbildungen geben. „Wenn man sich einmal anschaut, wo das DRK herkommt, wird man feststellen, dass es sich um ein Basic handelt, was nun zurückkehrt.“, erklärt Spillmann abschließend.



Ehrung für die Aktiven des Flüchtlingseinsatzes 2015


Ganz im Zeichen des Katastrophenschutzes, wurde noch einmal an den Flüchtlingseinsatz des DRK in 2015 erinnert. Der laut dem DRK Landesverband Niedersachsen größte und schwerste Einsatz in der Flüchtlingshilfe seit 70 Jahren sollte nicht unvergessen vorüberziehen. Mit einer Urkunde und einer Anstecknadel wurden die aktiv beteiligten DRKler noch einmal geehrt. „Das Flüchtlingsthema ist auch noch nach so langer Zeit weiter in aller Munde. Nun gilt es weiter in die Zukunft und den Herausforderungen entgegen zu blicken.“, sagt DRK Präsidentin Carina Thomsen zuversichtlich: „Wir hier in Helmstedt sind so gut, dass wir nicht selten auch von Außerhalb unseres Kreisverbandes angefordert werden.“


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