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Neue Graffitiwand für Wolfsburg?


Falko Mohrs sucht nach einer passenden Fläche für eine Graffiti-Wand. Foto: Max Förster
Falko Mohrs sucht nach einer passenden Fläche für eine Graffiti-Wand. Foto: Max Förster Foto: Max Förster

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26.01.2017

Wolfsburg. Wolfsburg soll eine neue Graffiti-Wand erhalten, das fordert jetzt Detlef Conradt, Orts- bürgermeister von Stadtmitte. Schon im April hatten die Mitglieder der SPD-Fraktion im Ortsrat Stadtmitte einen entsprechenden Antrag gestellt.



„Im Ortsratsbereich Stadtmitte ist in der Straße „Amselweg“, Zufahrt von der Dieselstraße, eine Graffitiwand vorhanden. Diese Wand wird durch den Neubau des Technischen Hilfswerks (THW) - in Planung auf dem Gelände der WAS und der Flüchtlingsunterkunft in der Dieselstraße 36 – entfallen“, erläutert Hedi Rehse, SPD-Fraktionssprecherin im Ortsrat Stadtmitte, den Hintergrund.

Eile ist geboten, denn die 274.000 Euro für „Abriss- und Geländefreimachung Dieselstraße 36“ sind im Haushaltsjahr 2017 vorhanden. In der entsprechenden Vorlage heißt es: „Die auf dem städtischen Grundstück Dieselstraße 36 vorhandenen Gebäudeteile (ehemalige Jugendwerkstatt) sind zu entfernen. Das Gelände ist anschließend baureif einzuebnen.“ Da sämtliche betroffene Gebäudeteile bereits leer stehen, kann die Abrissmaßnahme ohne zeitliche Verzögerung begonnen werden, weiß Rehse.
Auf dem 3505 Quadratmeter großen Grundstück wird das Technische Hilfswerk (THW), Ortsverein Wolfsburg, ein neues Gebäude errichten. Der vordere Teil des Grundstückes mit der Hausnummer 36 ist im Besitz der Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS). Dort befindet sich ein Verwaltungsgebäude der WAS. Dieses Gebäude mit dem dazugehörigen Flurstück wird von der Maßnahme unangetastet bleiben, der Auszug der WAS soll erst gegen Ende 2017 erfolgen, berichtet Conradt.
Eine Idee, wo eine neue Graffiti-Wand, die vor allem bei Jugendlichen sehr beliebt ist, entstehen könnte, hat der Ortsbürgermeister schon: „Wie wäre es mit dem Fußgängertunnel unterhalb des Berliner Ringes, der das VW-Bad mit dem großen Schillerteich verbindet?“, fragt Conradt, an den der Wunsch herangetragen wurde, diese Wand zu erhalten oder an anderer Stelle eine neue Wand für Graffiti zu errichten.

„Der JHA hat dem Geschäftsbereich Jugend bereits vor einiger Zeit den Auftrag erteilt, nach geeigneten alternativen Flächen zu suchen“, sagt Jugendhilfeausschuss-Vorsitzender Falko Mohrs: „Die SPD findet diese Form von Jugendszene und Kultur wichtig und wir wollen sie erhalten. Wir werden darauf drängen, dass zeitnah eine entsprechende Lösung gefunden wird!“


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