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Neuer Impfstützpunkt im Landkreis Gifhorn nimmt Arbeit auf



Gifhorn

Neuer Impfstützpunkt im Landkreis Gifhorn nimmt Arbeit auf

In der Turnhalle der Lebenshilfe Gifhorn wird am 17. Januar der neue Impfstützpunkt eröffnet.

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Symbolbild Foto: pixabay

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Gifhorn. Ab dem 17. Januar nimmt der Impfstützpunkt in der „Turnhalle“ der Lebenshilfe Gifhorn (Im Heidland 19, 38518 Gifhorn) seine Arbeit auf. Darüber informierte die Kreisverwaltung am Mittowch.



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Nachdem das Impfzentrum in der Gifhorner Stadthalle Ende September des vergangenen Jahres durch das Land Niedersachsen geschlossen wurde, hat das Kreisgebiet nun wieder eine zentrale Anlaufstelle für die Corona-Impfungen. Aufgrund der großen Fläche des Landkreises Gifhorn werden aber auch weiterhin Impftermine im gesamten Kreisgebiet angeboten.



Mehrere Termine pro Woche sollen künftig im Impfstützpunkt durchgeführt werden. Dabei werden je nach Bedarf bis zu fünf Impfzüge eingesetzt. Verimpft werden die Impfstoffe von BioNTech, Moderna und Johnson&Johnson für Erst-, Zweit- oder Booster-Impfungen. Los geht es am 17. und 18 Januar mit zwei separaten Impfterminen ausschließlich für Kinder von fünf bis elf Jahren. Speziell für den Impfstützpunkt ausgewiesene Parkplätze stehen vor Ort zur Verfügung und der Weg zur Anmeldung ist ausgeschildert.

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Dank an Lebenshilfe


„Mein großer Dank gilt allem voran der Lebenshilfe Gifhorn, die uns auf der Suche und in der Einrichtung unseres Impfstützpunktes tatkräftig unterstützt hat und weiterhin wird“, fasst Landrat Tobias Heilmann zusammen. „Wir stehen gemeinsam für ein weiteres Ankurbeln der Impfkampagne und für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger ein. Es ist sehr lobenswert, dass uns die Lebenshilfe ihre Turnhalle aus diesem Grund auch mietfrei nutzen lässt. Diese Solidarität und dieses Gemeinschaftsgefühl sind wichtige Faktoren im Kampf gegen das Coronavirus.“


In Eigenleistung errichtete die Lebenshilfe die Innenausstattung des Impfstützpunktes. Hierzu gehören die Impfstraßen und Impfkabinen aber auch der als „Wohnzimmer“ titulierte Wartebereich, welcher mit Ohrensesseln und Fernseher ausgestattet für ein angenehmes Ambiente sorgt.

Tickets für die Impftermine können über das Impfportal des Landes Niedersachsen unter: https://www.impfportal-niedersachsen.de/ oder über die Landes-Hotline (Tel.: 0800/9988665) gebucht werden. Alle Informationen zur Corona-Impfung sind auch auf der Homepage des Landkreises Gifhorn unter: https://www.gifhorn.de/der- landkreis/oeffentlichkeitsarbeit/corona/ erhältlich.

Der Unterschied zwischen Impfzentrum und Impfstützpunkt


Impfzentrum und Impfstützpunkt klingen zwar ähnlich, unterscheiden sich jedoch insbesondre in den jeweiligen Kapazitäten. Zu Zeiten des Impfzentrums in der Stadthalle lag die Hauptverantwortung für die Corona-Impfung noch in den Händen der Landkreise und kreisfreien Städte. Somit musste die Kreisverwaltung auch die Hauptlast der Impfkampagne tragen und wurde entsprechend durch das Land Niedersachsen versorgt. Im Impfzentrum in der Stadthalle wurden im ersten Halbjahr 2021 bis zu 6.000 Impfungen pro Woche durchgeführt.

Mit der Schließung der Impfzentren durch das Land Niedersachsen (September 2021), hat das Land auch die Hauptverantwortung für die Impfkampagne von den Landkreisen auf das sogenannte Regelsystem (Hausärzte, Betriebsärzte, Kliniken) übertragen. Somit trägt die Kreisverwaltung nicht länger die Hauptlast, sondern ist durch die mobilen Impfteams (MITs) lediglich unterstützend tätig. Für die MITs hat die Kreisverwaltung nun mit Unterstützung der Lebenshilfe Gifhorn den Impfstützpunkt im Heidland eingerichtet, um wieder eine zentrale Anlaufstelle für die Corona-Impfung zu schaffen. Hierfür wird auch eine andere Begrifflichkeit gewählt, da der Impfstützpunkt – bedingt durch die genannten Vorgaben des Landes Niedersachsen – nicht die gleiche Auslastung haben kann, wie seinerzeit das Impfzentrum in der Stadthalle.


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